as I scan this wasted land

knallt diesen Penner ab

Toulour haben wir natürlich nicht gefunden, aber es erreichen uns Gerüchte, dass Baron von Luckner sich in San Fernando, Colorado aufhalten könnte. Als ich mit dem Zug ankomme, lerne ich indirekt auch Herrn Wernher von Braun und seinen Bruder Friedrich kennen – die zwei lassen die Tür des Waggons direkt vor mir zufallen, statt sie aufzuhalten. Preußische Höflichkeit hat in Colorado Einzug gehalten…

San Fernando ist ein winziger Ort, von denen wir in letzter Zeit ziemlich viel gesehen haben, also gehe ich als allererstes zum Sheriff und sehe mir die Steckbriefe an. Anscheinend ist Tricky Dick mit $120 etwas gesuchter und über die Grenzen seines Staates hinaus „berühmter“ geworden. Es wird auch ein Mr. Bill Wilder, Revolverheld, gesucht, tot oder lebendig, mit einer Belohnung von $100.

Der Sheriff meint auf meine Anfrage, er kenne Baron von Luckner nicht, aber möglicherweise sei er der Mann, der seit einer Weile im Kloster unweit der Stadt liegt, da er von den Bushwackers überfallen wurde und sich gerade noch ins Kloster retten konnte. Von einem Ort namens El Diablo – wir haben gehört der verrückte Baron soll sich dort aufhalten – weiß der Sheriff nichts. Dafür meint er, der Krämer Mr. Haliburton, dem die beiden Läden in der Stadt gehören, könnte mehr über das Kloster wissen.

Inzwischen haben sich in der Stadt auch die üblichen Verdächtigen eingefunden. Señor Álvarez kommt herein, während ich mit dem Sheriff spreche, und hört noch mit, dass Bill Wilder Mexikaner getötet haben soll und dass der junge Señor Mendisa etwas darüber zu sagen hat. Der Sheriff meint, wir sollen die Angelegenheiten am besten aber auf sich beruhen lassen, weil Billy Wilder sowieso nur „Bohnenfresser“ getötet hat, was Señor Álvarez etwas aufregt, so dass der Sheriff ihn bittet, seine Schusswaffen bei ihm zu lassen. Miss Kanpee und Dr. Raubt-Immer-Noch-Theaterverleihe-Aus-Gorm laufen sich unglücklicherweise über den Weg, und während ich versuche, den Ort des unerfreulichen Geschehens so schnell wie möglich zu verlassen, zieht Dr. Gorm seine Waffe, brüllt etwas und hebt das Schwert gegen Miss Kanpee.

Während der darauffolgenden, unerfreulichen Szene sehen sich einige Leute gezwungen, Miss Kanpee vor Dr. Gorm zu verteidigen, der erst durch eine von Gott geführte Kugel ruhiggestellt werden kann. Ich kümmere mich darum, dass der große Bayer zu ärztlicher Versorgung kommt. Währenddessen hat sich Miss Kanpee wohl genug von ihrem Schock erholt und mopst die Kassa des Sheriffs aus dessen Büro, was zuerst unbemerkt bleibt.

Und als Dr. Gorm ohnmächtig, aber versorgt beim Arzt liegt, begeben einige von uns sich zum Gottesdienst. Der Sheriff platzt in die Kongregation und ruft aus, seine Kassa sei gestohlen worden. Mit ziemlicher Genauigkeit beschreibt er Miss Kanpee als Verdächtige, und als sie nach vorne geht, um sich zu erkundigen was los sei, verhaftet er sie auch direkt, und nimmt sie zum Gefängnis mit, während sie ihr Unwissen und Unschuld beteuert.

Die Leute, die den Gottesdienst nicht besuchen – sehr verdächtig – begeben sich zum Krämer und erfahren dort dass Mr. Haliburton (gerade in der Kirche) in periodischen Abständen einen Karren zum Kloster schickt. Derzeit wird ein Ersatz für Mr. Bird, den üblichen Fahrer gesucht, also melden sich die Herren von Braun, einer in schickem Stadtanzug und der andere in Priesterkutte, die Vorräte zum Kloster zu fahren. Später bekommen die preußischen Herren noch vom bayrischen Dr. Gorm Verstärkung, und scheinen sich aufgrund der gemeinsamen Sprache eine Weile prächtig zu verstehen. Sie beschließen, später am selben Tag mit dem Karren (den sie alle nicht lenken können) zum Kloster zu fahren.

Señor Álvarez und Fra’Salvatore begeben sich zum Vorort, in dem Mexikaner wohnen und sprechen mit dem jungen Señor Mendisa, dessen Vater von Bill Wilder getötet wurde. Der bietet ihnen $20 für den Tod von Mr. Wilder, aber sie meinen, das Kopfgeld für Bill reicht ihnen.

Ich beschließe unterdessen, zum Saloon zu gehen und nach Mr. Wilder zu fragen. Der Barkeeper druckst herum, aber dann sehe ich Mr. Wilder höchstpersönlich an einem Tisch sitzen und trinken. Er spricht mich an und fragt ob ich Ärger suche, was in einer Duellforderung endet.

In der Mittagshitze stehen Bill Wilder und ich uns gegenüber. Mr. Wilder schießt als erster, mein fester Gottesglaube sorgt dafür dass meine Wunden mich nicht allzu sehr behindern, und ich mache seinem unheiligen Leben ein Ende. Als ich seinen Kadaver zum Sheriff schleife, um das Kopfgeld zu kassieren, stelle ich fest, dass das Geld leider fort ist, weil Miss Kanpee – derzeit in der Gefängniszelle – es gestohlen hat. Mr. Block schafft es, das Geld wiederzubeschaffen und den Diebstahl „unbekannten Personen“ unterzuschieben, worauf hin Miss Kanpee freigelassen wird, und ich das Kopfgeld für Bill Wilder einstreiche und es direkt in ein Pferd samt Sattel investiere.

So ausgerüstet mache ich mich auf den Weg zum Kloster, bei dem ich dann auf Señor Álvarez, Fra’Salvatore, und die Misters Houseworth und Owlfeather antreffe. Im Kloster liegt ein Mann im Fieberwahn und kann uns nichts weiter sagen, bis er etwas ärztliche Hilfe erhält und zu sich kommt. In diesem Moment holpert auch der Karren der von Brauns samt Dr. Gorm an. Sie platzen herein, unterhalten sich in ihrer Sprache und der eine von Braun, der nicht in Priesterkluft steckt (und seine Sprache verloren zu haben scheint) spricht mit dem Kranken. Der Mann ist Dr. Arnis Loveless, Assistent des Barons. Er wirft Herrn von Braun vor, immer auf ihn eifersüchtig gewesen zu sein, und erzählt überdies, was der Baron vorhat – nämlich den Zug 17.30 Denver-Pacific in der Ortschaft El Diablo zu überfallen und auszurauben. Dr. Gorm scheint den Mann nach draußen schleifen und hinrichten zu wollen, doch da entscheidet sich Dr. Loveless spontan, sich zur Kirche zu wenden und um Asyl bei den Mönchen zu bitten, vielleicht selbst Mönch zu werden. Dr. Gorm stürmt wütend davon, während der Rest von uns sich im Kloster Ruhe gönnt und Pläne macht, den Baron aufzuhalten.

Miss Kanpee und Mr. Block, wieder aus dem Gefängnis herausgelassen, machen sich auf den Weg zum Mexikanerviertel, um sich über El Diablo zu erkundigen. Dort erfahren sie, dass ein Shoshonen-Stamm die Siedler von El Diablo verflucht hat und dass man deshalb zwar in die Stadt hinein-, aber ohne Dampfmaschine nicht wieder heraus kann. Sie reiten hinter uns her, können uns aber nicht erwischen, bevor wir die Stadt betreten.

In El Diablo sehen wir zuerst nur die Rückseite des Barons von Luckner im Nebel, und auch unsere Schüsse können ihn nicht treffen. Einige Untote prügeln in der Stadt auf Menschen ein; einen davon können wir retten und befragen – anscheinend ist er einer der Banditen, die von Luckner als Helfer für seinen Plan engagiert hat.

Draußen vor der Stadt hält Dr. Gorm den Zug an, der genau in der Station von El Diablo stehenbleibt. Herr von Braun erklärt der Zugmannschaft die Umstände – sie sind skeptisch, nehmen uns aber mitsamt den Pferden mit sich.

Mit einigen Spuren, die zum Baron führen sollen machen wir uns auf die weitere Suche nach den Coyoten.

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