as I scan this wasted land

eine mühsame Nacht

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, mich von diversen Übeln und Flüchen zu befreien. Aschestaub meinte, ihm sei es egal, ob ich mich von einem von Menschen auferlegten Fluch berfreie, und der Tempel meiner Göttin meinte, ich soll ein göttingefälligeres Leben führen. Nach meiner Beichte fühle ich mich auch gleich besser – meine Göttin scheint mich wieder zu mögen, und als ich Arveene sehe, bitte ich sie darum, den Werkrokodil-Fluch zu brechen – was sie auch tut.

Jetzt bin ich nur mehr ganz normal von Aschestaub verflucht, also ist alles beim alten.

Früh morgens wird Breitkopf von Fr. Hummel gebeten, einkaufen zu gehen, woraufhin Thokk glaubt, er wird gleich zum Helfen verdonnert und sich in Eiskrons Zimmer schleicht, um sich dort eine Weile unter dem Teppich zu verstecken.

Unterdessen wird Charandhall der Frühaufsteher von Luna, der Hilfsklerikerin des Selune-Schreins gebeten, sich im Selune-Tempel umzuschauen, weil da irgend etwas Gruseliges eingeschlafen sei, das gefährlich aussähe. So trifft Charandhall als erster Tandri, die spitze Zähne hat. Diese stellt plötzlich fest, etwas verloren zu haben und macht sich auf und davon.

Luna beichtet unterdessen ihren Faux pas der Arveene, die sie angrummelt, und dann gibt es Frühstück. Nach dem Essen, das dank Charandhall auf den Tisch kommt, wird das Mädchen von vorhin wieder vorstellig und bringt Arveene dazu ihr zu helfen, ihr verlorenes Ding zu suchen. Nach und nach trauen sich die Wächter des Morgens an die frische Luft und lernen sie kennen, doch ihr Amulett – denn sie hat ein Amulett verloren – finden wir nicht.

Sie erwähnt, dass sie gestern Abend im Gasthaus Zum Grünen Drachen war und sich dort mit einem Mann unterhalten hat, also gehen wir erst einmal zum Gasthaus und brechen dort durch die Hintertur ein, um uns umzuschauen. Doch auch dort ist der Talisman nirgendwo zu finden, also empfehlen wir uns, und Liastrianna macht die Tür leise wieder zu.

Unterdessen gehen Breitkopf und Eiskron auf den Markt und kämpfen dort (anscheinend) gegen fliegendes Schlachtvieh. Und Charandhall besucht meine liebe ehemalige Gastgeberin, Ophelia Vhammos-Wahrsilber, um ihr mitzuteilen, dass die Wächter des Morgens nicht in die Villa Westtor-Hagen umziehen würden (was ich persönlich schade finde). Dort erfährt er auch dass Orgule Ssemm, ein Mann den ich sehr dringend zu sprechen begehre, sich wieder in der Stadt befinden soll. In zwei Tagen soll er am Ball der Weißen Rosen teilnehmen, der bei den Malavans steigt.

Tandri fällt beim hinausgehen aus dem Grünen Drachen ein, dass der Mann mit dem sie sich unterhalten hatte eine Tätowierung auf dem Arm gehabt hatte, und sie zeichnet sie für uns – woraufhin Thokks Reservekopf einfällt, dass die Schlangentätowierung zu einem Geheimdienst gehört, der sich wegen des Todes des Arbeitgebers aufgelöst hat. Ein freischaffender Agent also.

Ich hüpfe mit Arveene zu mir nach Hause, um Einladungen zu prüfen, und stelle fest, dass ich doch zum Ball der Weißen Rosen eingeladen bin. In zwei Tagen.

Als wir wieder zum Gasthaus der Wächter kommen, hat Tandri zusätzlich zu ihren spitzen Zähnen auch noch einen miesen Haarschnitt, die Arme. Liastrianna die Friseurin hat wohl wieder zugeschlagen. Vermutlich um sich ein bisschen zu trösten geht Tandri daraufhin mit einer Menge Leute zum Süßigkeitengnom und kauft Pralinen für die Belegschaft, dazu noch einen Wein für Charandhall, ein Schwein für Thokk (es sieht ihm ähnlich und er nennt es Mama Bordeaux) und ein Lamm für Yaron – er sagt es heißt Wotan… Aber Pralinen sind immer gut. Während Breitkopf mit Tandri, Yaron und Thokk unterwegs ist, kommt ein junger Mann an die Tür und fragt nach ihm, da er eine Lieferung für ihn hat. Da er ihn nicht findet und sich weigert, die Lieferung an jemand anderen zu übergeben, vertrösten wir ihn auf den nächsten Tag.

Am Abend verdrücken sich Eiskron und Liastrianna zum Grünen Drachen – anscheinend war der Grüne Drache einmal ein Treffpunkt für Magier. Sie hoffen, dort den tätowierten Mann zu treffen. Derweil geht Breitkopf mit einigen Leuten in die Stadt, um Informationen über den Mann mit dem Schlangentattoo zu suchen. Arveene sieht ihnen nach und bemerkt etwas, was sie stutzig macht – anscheinend wird Breitkopf von einem seltsamen Nebelwesen verfolgt. Das fällt uns natürlich erst nach längerem Grübeln ein, als Breitkopf sich mit den ganzen Leuten schon wer-weiß-wohin auf und davon gemacht hat. Deshalb machen wir uns auf, den Eiskron samt Therapeutin zu suchen, denn vielleicht hat er mehr Ahnung, wo der Breitkopf sich herumtreiben könnte.

Wir kommen gerade dazu, Zeuge zu werden wie der Eiskron sich im Grünen Drachen einen hübschen Kelch von einem eher unwilligen Wirt „kauft“, und erfahren einiges über die Kneipe, zum Beispiel auch warum die Magier nicht mehr hingehen. Anscheinend hat hier einmal ein Duell stattgefunden, bei dem jemand umgekommen ist. Und Salazar Ssemm hat hier auch ein- oder zweimal hineingeschaut, aber war dann irgendwann nicht mehr willkommen, weil er eine Schankmagd verführt und sitzen gelassen hat.

Wir machen uns wieder auf, den Zwerg und seinen Anhang zu suchen und kommen gerade rechtzeitig dazu zu sehen, wie er mitsamt den anderen von einem schattenhaften Wesen und seinen Schergen überfallen wird. Daraufhin kommt es zum Kampf, bei dem Arveene alle untoten Monster vertreibt und sich damit (wieder einmal) meine unsterbliche Bewunderung verdient. Kurz bevor wir das schattenhafte Wesen auch erledigen können, bedroht es Breitkopf noch einmal, sagt man würde sich zurückholen was gestohlen worden sei, und teleportiert sich weg.

Aber die Nacht ist noch jung. In der Taverne Zum Blauen Auge, wie Breitkopf uns mitteilt, soll sich unser Agent aufhalten. Wir begeben uns in voller Stärke dorthin, und Breitkopf gibt dort das Konzert seines Lebens, das alle Leute in der Taverne zu Tränen rührt. Arveene kann sich gerade noch losreißen, um dem Agent mit der Tätowierung zuzuhören, der sich gerade mit zwei grobschlächtigen Kerlen unterhält, wohl seinen Leibwächtern. Sie erzählen etwas von „Treffen“, „Rätsel“ und „Auftraggeber“. Daraufhin entspinnt sich unter den Wächtern des Morgens eine recht indiskrete Unterhaltung darüber, wie wir den Mann am besten zwingen könnten, uns alles zu verraten und den verlorenen Talisman herauszurücken. Am Ende bleibt uns nichts anderes übrig, als die schweren Geschütze loszuschicken.

Also spaziert Thokk mit Eiskron zu ihrem Tisch und die Beiden bitten den Herren mit der Tätowierung, uns nach draußen zu begleiten, was er, voller Angst auch tut. (Aber er überspielt es gut.) Widerwillig überreicht er uns den Talisman und erzählt uns auch wo und wann das Treffen mit seinem Auftraggeber stattfinden soll. Er warnt uns, uns mit dieser mächtigen Familie anzulegen – es sind die Malavans. Anscheinend soll dieser Talisman helfen, den genauen Stanpunkt des Turms eines bösen geächteten Magiers aus Cormyr zu finden… und ehrlich gesagt, mir fällt sofort mindestens einer ein. Leider nicht der richtige, denn der Agent hat auch einen Namen für den Knaben, der mir aber im Moment leider nicht einfällt.

Er übergibt uns das Amulett – es ist eigentlich ein gebrochenes Medaillon. Auf der Seite die wir noch haben ist eine wunderhübsche Frau abgebildet, leider kein Wappen oder irgend etwas nützliches. Ich schätze es ist ungefähr zweihundert Jahre alt und aus Cormyr, aber mehr fällt mir auch nicht ein. Da der Agent gemeint hat, Tandri hätte den Schlüssel zum Schatz dieses Magiers, untersuchen wir sie nach Muttermalen und interessanten Markierungen auf der Haut, aber sie hat keine. Wir haben keine Ahnung wohin wir uns noch wenden sollen, also betet Arveene in der Zwischenzeit zu ihrer Göttin.

Dann schicken mich meine sogenannten Freunde völlig alleine mit meinem Verkleidungshut (damit ich aussehe wie der Agent) und Liastrianna als Begleitung zur Brandruine des Schwarzen Stiefels mit dem unternehmungslustigen Malavan, der den Magierschatz finden möchte. Es ist Corian Malavan, das junge Ekel einer Familie, die voller Ekel ist und sich überdies noch mit den Zentarim abgibt. Die Familie ist bestimmt stolz auf ihn. Er möchte sich mit dieser Schatzsuche beim Familienoberhaupt einschleimen. Ein gar nicht so dummer Gedanke – ich wünschte meine Familie ließe sich von so etwas beeindrucken.

Der junge Mann scheint von einer Hexe von der ganzen Sache erfahren zu haben und beauftragt den Agenten (also eigentlich mich in Verkleidung), Tandri weiter zu beschatten und herauszufinden, wie man sie als Schlüssel zum Rätsel benutzen kann. Beim Abschied sagt er noch, ich soll das nächste Treffen mit ihm über Celeste im Höchsten Sonnenstrahl vereinbaren. Spinnt der? Seit wann haben wir armen Agenten Gold, um es an den Eintritt in den Höchsten Sonnenstrahl zu verschwenden?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s