as I scan this wasted land

Wir besichtigen Gebäude. Viele Gebäude

Wir verließen am 17. Efferd Gareth in Begleitung eines jungen Magiers aus Fasar. Sein Meister hatte die Baroness gebeten, ihn mitzunehmen. Sie und mein Herr zögerten – zu frisch war die Erinnerung an einen anderen jungen Gelehrten, der uns von Andergast nach Nostria begleitet hatte – doch dann durfte er doch mit. Herr Ranjok war ein seltsames Männlein, hörte sich an und war angezogen wie ein Tulamide, war aber ein nivesischer Halbelf. Dieser Geselle konnte nicht reiten, weshalb ich mein Pferd an ihn abtreten musste, damit er uns nicht zurückhielt. Anfangs weigerte er sich überhaupt, auf seinem Maultier zu sitzen, dann stellte sich heraus, dass er sowieso nicht wusste, wie man reitet. Diese Pferde-Ausborgerei fängt langsam an, zur Gewohnheit zu werden, und das wird aufhören, oder ich werde sehr grantig werden.

Unterwegs gab es viele Gebäude zu bestaunen, die mich nicht im Geringsten interessiert haben. Die Baroness weigerte sich, in einen gemeinsamen Tempel von Peraine, Tsa und Rahja zu gehen, aber bestand darauf, sich einen Rondraschrein in Baburin anzusehen… was mich jetzt nicht unbedingt wundert. Irgendwo in der Pampa begegneten wir einem Nandus-Geweihten, der sich für Steine und Säulen in der Wildnis interessierte. In Aranien war man zu uns freundlich – es schienen die Frauen das Sagen zu haben. Unterwegs, ich glaube in Baburin, hörten wir uns die Geschichte von Ahn’alazina an, die ein alter Mann Namens Rashid erzählte (übrigens ein häufiger Name), und mein Herr wurde von einer reifen Dame forsch belästigt. Irgendwann traf er dann auf eine Blume aus Khunchom und pflückte sie trotz des wachsamen Blickes ihres Vaters. Ich habe ihren Namen vergessen, aber ich bin mir sicher, wir werden sie wiedersehen – mein Herr ist nunmal jene Art von Pechvogel. Sie schien von ihm sehr angetan und darauf erpicht, mit ihm durchzubrennen. Wir reisten weiter. Unterwegs in der Natur fand Andaryn einen Sterbenden, der uns Juwelen übergab und uns bat, sie zum Marbo-Tempel in Palmyrabad zu bringen.

Eine Weile stapften wir durch menschenleeres Gebiet ohne Straßen. Laut meinem Herren – der ist der Übertreibung jedoch nicht abgeneigt – gab es einen Zwischenfall mit einem Warzenschwein, an den ich mich jedoch nicht erinnere, weil ich geschlafen habe. Später zertrampelten Gazellen unser Zelt. Der Magier machte sich nachts bei Vollmond immer wieder aus dem Staub und man musste ständig aufpassen, wo er sich herumtrieb.

Palmyrabad war eine charmante Stadt mit einer leicht erregbaren Population. Wir retournierten die Juwelen an den Tempel, und der Sultan von Palmyramis schenkte der Baroness aus Dankbarkeit einen wunderschönen Teppich. Da es immer wärmer wurde, habe ich mich außerdem mit tulamidischen Kleidungsstücken eingedeckt.

Weiter ging es nach Fasar, und nach etwas weniger als einem Monat Reise erblickten wir die älteste Stadt Aventuriens – endlich. Hier soll es einen großen Phex-Tempel geben.

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