as I scan this wasted land

und überhaupt war das alles anders

Ein Bericht unserer Frau vor Ort: Flavia A. P. di R. d. G.

Kaum hatte ich den etwas ausschweifenden Brief an meine Eltern mit Marthas Eltern zurück nach Hause geschickt, meinten meine Begleiter, dass wir aufbrechen sollten. Da Avesandro sich mit der Bardin davongemacht hatte beschloss ich mitzukommen. Wir konnten den Ebereschs nicht ewig auf der Tasche liegen, auch wenn Martha Widerspruch murmelte, als ich dies zu ihr sagte.

Herr von Greifsmantel und Herr Swanson meinten dann, man würde sich in Richtung Angbar aufmachen, was wir auch taten. Im Wald fanden wir eine tote Brieftaube mit Nachricht und beschlossen, sie beim Adressaten in Angbar abzuliefern. Am Ufer gab es kurz eine Diskussion, wie man vom südlichsten Zipfel des Sees zur Stadt gelangen sollte – zu Fuß oder auf einem der Schiffe – und schließlich einigten wir uns auf eine Schiffsfahrt. Sehr interessant fand ich, dass unser Schiff von Zwergen betrieben wurde, wo man doch liest, Zwerge hassen Wasser. Herr Swanson beschloss, zur Stärkung vor der Fahrt noch einmal zur Flasche zu greifen. Kann es sein, dass dieser Mann ein Problem hat? Jedenfalls setzte er sich in die Mitte des Bootes und empfahl seine Seele Swafnir, um anschließend den Rest der Fahrt abwechselnd zu beten und an seiner Schnapsflasche zu nuckeln.

Angbar war eine durchwachsene Erfahrung für mich. Der Tempel war nett und die Tempelschule war gut genug. Anfangs hatte ich den Eindruck, die Klassenzimmer wären ein bisschen gedrängt, weil sehr viele junge Männer die Kurse besuchten, aber nach einer Weile gewöhnte ich mich daran. Die Messen die ich hielt waren auch sehr gut besucht. Hauptsächlich von jungen Männern. Am zweiten Tag jedoch hatte ich ein kleines Missgeschick – einer Gesellin fiel ein voller Nachttopf aus der Hand und landete auf mir. Es war wirklich schrecklich, und trotz ihrer Entschuldigungen konnte ich ihr in diesem Moment nicht wirklich verzeihen, sondern lief heulend in den Tempel. Dort verbrachte ich den Rest des Tages mit Heulen und Baden. Neblig glaube ich mich zu erinnern dass Herr Swanson hinzugekommen und wieder gegangen war. Später verehrte er mir ein Flakon mit Parfum. Zu meiner Schande muss ich gestehen, es zuerst für ein Geschenk des Herren von Greifsmantel gehalten zu haben. Ich werde wohl nie gute Manieren entwickeln. Am selben Abend gab es Käsefondue, eine Spezialität. Die Einzelheiten zur Zubereitung (soweit ich sie aus dem Koch herauskitzeln konnte) habe ich separat verzeichnet. Die beiden Herren habe ich außerdem gebeten, sich am Abend in der Neuen Bastey umzusehen, um mir Bericht zu erstatten. Es soll ein verruchter Ort sein.

Unterdessen hatten Herr von Greifsmantel und Herr Swanson die Nachricht von der Brieftaube abgegeben. Der Adressat war ein gewisser Herr Bachenheim, der ihnen aus Dankbarkeit einige Tipps gab, wo sie in Angbar am besten einkaufen sollten. Schließlich bat er sie auch, eine Nachricht an einen Handelspartner in Steinbrücken zu überbringen. Da Steinbrücken an der Reichsstraße nach Gareth liegt, stimmten sie zu. Und so verabschiedete auch ich mich nach wenigen Tagen vom Tempel in Angbar und schloss mich den beiden Herren auf ihrem Weg nach Osten an.

Steinbrücken ist klein und beherrscht von einer riesigen Brücke, die über den Großen Fluss führt. Ich machte Notizen und fand mich wieder in einem Empfangsraum, wo ein gewisser Herr Eisinger uns die Hand schüttelte. Offensichtlich war er der Mann, dem wir den Brief vom Herren Bachenheim übergeben sollten. Herr Eisinger ließ uns bewirten und lud uns ein, eine Weile seine Gäste zu sein. Dabei lernten wir einen jungen Halbelf und seine Dienerin kennen – dachte ich. Es stellte sich dann heraus, dass Herr Swanson und Herr von Greifsmantel den jungen Mann und die junge Dame bereits kannten. Es waren Herr Okenheld aus Gareth und Fräulein Ifirnia aus Tobrien, die dem Herren Eisinger mit einem kaputten Wagenrad geholfen hatten und nun auch hierher eingeladen worden waren.

Den Nachmittag verbrachten wir damit, uns die Stadt anzuschauen. Herr Swanson hatte die Absicht, jeglichen Rebensaft dieser Stadt zu testen, und um auf ihn aufzupassen, kam ich mit, ebenso wie Herr von Greifsmantel. Ich erinnere mich bloß, dass mich irgendwer wieder zuhause abgeliefert hat. Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach nichts trinken. Meine Notizen zu den verschiedenen Weinsorten sind sehr verworren und schwer lesbar. Hoffentlich muss ich das Experiment nicht wiederholen um meine Befunde zu verifizieren.

Beim Abendessen fand ich mich zwischen Fräulein Ifirnia und dem Sohn des Hauses eingeklemmt. Letzterer versuchte mich von sich zu überzeugen, aber ich war zu sehr damit beschäftigt, die Jägerin über Tobrien auszufragen als dass ich mich um ihn hätte kümmern können. Außerdem zeigte er die üblichen Symptome, die Männer befallen, sobald sie sich mit einer Hesindegeweihten meines Kalibers konfrontiert sehen – Angeberei, Glotzen und Stottern. Unmöglich. Zum Glück wurde er dann vom Herrn Swanson mit auf eine zünftige Sauftour mitgenommen, wobei letzterer sinnierte, ob er den nutzlosen Knaben nicht einfach beim Militär abgeben sollte, damit die ihn zum Mann machen.

Am nächsten Morgen machte ich mich mit dem Inhalt der Eisinger’schen Bibliothek vertraut. Herr von Greifsmantel bekam vom Herrn Eisinger unterdessen den Vorschlag, sich an einer kleinen Verschwörung zu beteiligen. In der Stadt gab es einen novadischen Händler namens Rashim Al-Fessir, der wohl auffällig erfolgreich war. Die anderen Händler, so Eisinger, verdächtigten ihn des illegalen Handels, doch die Vögtin würde sich ohne Beweise nicht dafür einsetzen, dass der Mann seiner Strafe zugeführt wurde. Also erklärten wir uns schließlich alle bereit, uns auf seinem am selben Abend stattfindenden Fest umzusehen und gegebenenfalls Beweise für seine üblen Machenschaften zu suchen. Ich war skeptisch, vor allem weil ich keine Ahnung hatte wie das funktionieren sollte, aber die anderen schienen zuversichtlich.

Deshalb kam am Nachmittag ein Schneider, um Fräulein Ifirnia, Herrn Swanson und mich für das Fest einzukleiden – Herr von Greifsmantel suchte die Kleidung für uns aus, als Maler war er dazu wohl am besten geeignet. Fräulein Ifirnia sah bezaubernd aus. Mein Kleid war grün, ich war sehr angetan.

Im Haus von Al-Fessir, das ausschweifend novadisch eingerichtet war verstreuten wir uns erst einmal und sahen uns all die interessanten Dinge an. Zum Beispiel das Buffet, das dem Herren Okenheld besondere Freude zu bereiten schien, denn er schob die Teller immer wieder aus der Reichweite der verärgerten zwergischen Gäste. Herr Okenheld ist überhaupt ein seltsamer Fall – er scheint ein angenehmer Zeitgenosse zu sein, doch wollte er nicht hören, wie ich zum Schluss gekommen war, dass er ein Halbelf und kein Elf war. Dabei ist das wirklich ein Kinderspiel: die Ohren sind kleiner und die Augen sehen denen eines Menschen ähnlicher als denen eines Elfen. Man braucht nur Bücher zu lesen, da steht alles drin. Der Name Okenheld kommt mir außerdem bekannt vor. Ich muss meiner Mutter schreiben, vielleicht fällt ihr was ein.

Für den späteren Abend war eine besondere Attraktion angesagt, nämlich der Auftritt einer Tänzerin. Die Herren von Greifsmantel und Okenheld unternahmen mit meiner Hilfe einen ‚Testlauf‘ und schlichen sich in ein Zimmer ein, das unter dem Arbeitszimmer des Hausherren war. Leider wurde ich von den Wachen verscheucht und konnte kein Klopfsignal geben. Dadurch mussten sie das Zimmer verlassen, ohne sicher zu sein ob die Luft rein war – und sie war leider nicht rein. Ein Wächter erwischte sie und stellte ihnen eine Menge peinlicher Fragen über ihren gemeinsamen Aufenthalt im Schlafzimmer des Hausherren, die sie nicht so recht beantworten wollten. Schließlich erbarmte sich der Mann ihrer und schob sie irgendwohin, wo sie den Auftritt der Tänzerin gut beobachten konnten. Wir verabredeten, dass wir während des Auftritts leise hinausschlüpfen würden, damit Herr von Greifsmantel und Herr Okenheld ins Arbeitszimmer einbrechen konnten.

Wir hatten nicht mit der Tänzerin gerechnet. Es war eine Sharisad, und ich konnte mich kaum von ihrem Auftritt losreißen. Sie ließ das gesamte Publikum an einer Halluzination teilhaben, in der sie einen aufregenden Schwerttanz vollführte. Es sah aus, als hätte sie uns in ihre Heimat entführt. Ich kam erst viel später zu mir, gerade noch rechtzeitig um zu sehen wie die beiden Einbrecher sich wieder unters Volk mischten.

Die beiden hatten tatsächlich Beweise gesammelt, dass Al-Fessir in unlautere Geschäfte verwickelt war – einen Brief, in dem Purpurblitz erwähnt wurde, sowie eine Phiole. Der Mann wurde verhaftet, und am nächsten Morgen testete ich den Inhalt der Phiole positiv auf Purpurblitz. Herr von Greifsmantel und ich wurden als Zeugen vor Gericht geladen und sagten wahrheitsgemäß aus. Der Brief wurde im Haus des Al-Fessir gefunden, und die Phiole aus seinem Schreibtisch war voller Gift. So wurde der Mann zu lebenslanger Einkerkerung auf einer Galeere verurteilt. Er zitterte und schwitzte, murmelte er wäre unschuldig. Mir kam es durchaus seltsam vor dass in einem Brief, in dem von derart illegalen Stoffen die Rede war, der Begriff „Purpurblitz“ unverschlüsselt niedergeschrieben wurde, aber die Beweise sprachen gegen ihn. Bis zu seiner Deportierung wurde er im Stadtgefängnis untergebracht, und all sein Hab und Gut fielen der Stadt zu.

Herr Swanson unterdessen ignorierte die Verhandlung und trieb sich in der Stadt herum, wobei er von einer vermummten Person verfolgt wurde. Mit etwas mehr Verve als Finesse schnappte er sich die Person und merkte bald, dass es Delilah, die Sharisad aus Al-Fessirs Haus war. Sie rang verzweifelt die Hände und erzählte im gebrochenen Garethi, sie sei an allem Schuld. Herr Swanson holte sich Hilfe, und bald konnten wir mit Fräulein Delilah in Tulamidya über ihre Schwierigkeiten sprechen. Sie sei, so sagte sie, mit Al-Fessir aus Fasar gekommen, wo sie ihrem alten Herren, einem grausamen Mann entlaufen war. Sie lebte in ständiger Angst, von diesem Mann gefunden zu werden, der keine Gnade kannte. Daher sei sie für Erpresser verwundbar gewesen, und tatsächlich, ein blonder Mann hätte sie eines Tages vor nicht allzu langer Zeit vor die Wahl gestellt, den Brief und das Gift in Al-Fessirs Schreibtisch unterzubringen, oder von ihrem alten Herren wiedergefunden zu werden. Also versteckte sie die Gegenstände in Al-Fessirs Schreibtisch. Nun bereute sie es und bat uns um Hilfe.

Um Delilahs Geschichte zu bestätigen, machten die Herren sich auf den Weg zu Al-Fessirs Haus, das nun leer stand – die gesamte Dienerschaft und die novadischen Wachen waren entlassen worden. Dort fanden sie, wie von der Sharisad vorausgesagt, den Zweitschlüssel zum Tisch, den sie verwendet und dann aus Angst in den Brunnen weggeworfen hatte. Mit den wenigen Fakten die wir hatten, machten wir uns auf die mühsame Suche nach Zeugen und Beweisen. Wir sprachen mit Al-Fessir selbst, der bedrückt, aber voller Vertrauen in Rastullah im Gefängnis saß und uns nicht weiterhelfen konnte, weil er selbst nichts wusste.

Es fand sich ein Zwerg, der einzige Schreiber in der Stadt, der Tulamidya so gut konnte, dass man ihm zutrauen würde, den belastenden Brief verfasst zu haben. Wir überführten ihn mit einer Schriftprobe, und zitternd gab er schließlich zu, von einem Mann namens Dachs erpresst worden zu sein, diesen Brief zu schreiben. Die Geschichte von seiner furchtbaren Ehefrau beeindruckte den Herrn Swanson sehr, so dass er sich mit dem Schreiber zu einer Sauftour aufmachte. Nach zwei Krügen Bier war der gute Zwerg mangels Übung völlig hinüber, und so brachte er ihn nach Hause, wo er mit der besseren Hälfte des Schreibers das Vergnügen hatte, die Zeter und Mordio schrie. Herr Swanson empfahl sich.

Um Dachs am Verlassen der Stadt zu hindern, begaben sich Herr Okenheld und Herr Swanson jeweils zu einem Stadttor. Herr Okenheld warnte die Wächter Dachs nicht hinauszulassen, und Herr Swanson tat dies ebenfalls, wobei er dann selbst verhaftet und ins Gefängnis geworfen wurde. Man warf ihm vor, den Schreiber getötet zu haben. Der Zwerg war tot, und der letzte, der mit ihm gesehen wurde, war unser Mistreiter aus Thorwal gewesen. Obwohl die Beweislage meiner Meinung nach mehr als dürftig war, wollte man ihn ohne einen Beweis seiner Unschuld nicht aus dem Gefängnis lassen.

Herr von Greifsmantel unterdessen machte die Bekanntschaft einer eher unangenehmen Person, die in einer Hafenkneipe mit Information handelte. Sie verkaufte ihm den Tipp, dass eine Matrosin aus Nostria mit Purpurblitz handelte, und verriet ihm gegen eine Gebühr auch, wo man sie finden könnte. So machten wir uns zu dritt auf zu ihrem Schiff, wo wir sie auch fanden. Sie war etwas ungemütlich weil man sie geweckt hatte, und als jemand so unvorsichtig war, Purpurblitz zu erwähnen, wurde sie zu einer Furie. Sie setzte den Herren von Greifsmantel außer Gefecht, indem sie ein weißes Pulver in sein Gesicht streute, und schlug den Herrn Okenheld mit einem Hieb fast tot. Während der eine blutete und der andere sich Pulver aus dem Gesicht wegmachen ließ, lief sie weg in die Nacht. Kurz darauf lief Herr von Greifsmantel ihr hinterher und schaffte es sie zu stellen, denn sie war bei der Auseinandersetzung mit dem Herrn Okenheld doch empfindlich verletzt worden. Trotz meiner Bedenken ob der Bestechlichkeit der Wache und ihrer Befehlshaberin lieferte er die Frau und ihren Giftvorrat im Gefängnis ab – dafür durften wir am nächsten Morgen den Herrn Swanson wieder mitnehmen.

Nachdem wir nun keine Spuren mehr hatten und Dachs offensichtlich schon ein Opfer gefunden hatte, bezahlte Herr von Greifsmantel für die Information und bekam heraus, wo er wohnte. Während wir in der Hafenkneipe noch für die Information feilschten, wurde am Hafen eine Leiche aus dem Hafenbecken gezogen. Die Schnur um deren Hals besagte sehr deutlich „Mord“, und das war das Ende der schönen Delilah. Offenbar wollte Dachs alle Zeugen seiner Tätigkeit beseitigen. Wir überlegten, ob Herr Eisinger der nächste sein könnte.

Im Haus, in dem Dachs wohnte fanden wir nichts außer seiner verwirrten und unwilligen Vermieterin. Unterdessen zogen wir aus dem Haus des Händlers Eisinger aus und mieteten uns in einem Gasthaus ein. Wir fühlten uns nicht mehr wohl bei ihm, denn es war Herr Eisinger gewesen, der uns auf die angeblichen ungesetzlichen Umtriebe des Al-Fessir gestoßen hatte. Es war unklar, ob er nun Opfer oder Täter in dieser Geschichte war. Dennoch warnten wir ihn dass Dachs unterwegs war und Leute tötete, und sahen wie einige neue Wachen sein Haus bewachten. Herr Swanson machte sich derweil rar, um seinem Hobby zu frönen. Ich glaube langsam, er hat da ein Problem…

Die Frau, die am Hafen Information verkaufte gab uns zu einem ziemlich überhöhten Preis schließlich den derzeitigen Aufenthaltsort von Dachs bekannt – ein Lagerhaus von Eisinger. Unser Verdacht gegen den Händler erhärtete sich immer mehr. Mit dem noch verletzten Herrn Okenheld, dafür aber ohne den völlig gesunden, wenn auch abwesenden Herrn Swanson machten wir uns sofort auf zum Lagerhaus. Herr von Greifsmantel rekrutierte unterwegs Stadtwachen, die das Lagerhaus umstellen und Dachs an der Flucht hindern sollten.

Sobald wir das Lagerhaus betraten, machte Dachs uns die Spielregeln klar – er warf Kisten auf uns, denen wir mit Mühe ausweichen konnten. Dann ließ er sich mit Herrn Okenheld und dem Herrn von Greifsmantel auf einen Kampf ein, den er auch zu gewinnen schien. Ich sah weiter oben einen nach dem anderen zu Boden fallen. Dann donnerte Dachs die Rampe hinab auf mich zu. Ich stellte mich ihm in den Weg. Zu meinem Glück war Hesinde bei mir – als er nach mir schlug, konnte ich seinen Hieb parieren. Er sprang zur Seite und lief einen Gang hinab, und ich ihm nach. Kurz bevor ich ihn einholen konnte überlegte ich kurz, was ich wohl mit ihm anstellen sollte wenn ich ihn eingeholt hatte – immerhin war er ein mehrfacher Mörder und offensichtlich ganz begabt in dieser Hinsicht, ganz anders als ich – aber zum Glück stellten sich ihm Stadtwachen in den Weg und hinderten ihn am Fortlaufen. Und so ward der Dachs gefangen.

Al-Fessirs Urteil wurde schleunigst aufgehoben, sein Besitz restituiert. Er lud uns ein, in seinem Haus zu wohnen, trotz unserer anfänglichen Verblendung und der unrühmlichen Rolle, die wir in dieser Geschichte gespielt hatten. Der Händler Eisinger wurde samt einigen Komplizen verhaftet und zu einer langen Strafe verurteilt. Dachs hatte nicht allein untergehen wollen und hatte alle ans Messer geliefert. Der Peraine-Tempel kümmerte sich um unsere Verwundeten, und Ruhe kehrte ein.

Umgeben von novadischem Luxus, schreibe ich nun diese Zeilen. Mögen sie der Mehrung des Wissens dienen, in Hesindes Namen.

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