as I scan this wasted land

Inspektion des Phänomens „Sternenregen“

Auszug aus dem Vademecum des Adeptus Avesandro Rahjácomo Sarastro di Riva del Garda, Esquirio

–     Ihre Gnaden Flavia versucht mich mit untauglichen Mitteln (sprich keinen pekuniären) zu einer Expedition ins Svellttal zu überreden; eigentlich sind die Studien hier in Gareth interessant und die Gesellschaft Oliandras ist … inspirierend. Ihre Gnaden Flavia faselt etwas von „Erkenntnisgewinn“ und „im Dienste der Kirchen von Hesinde und Phex (und das OHNE Gegenleistung)“ – das ist auch der Unterschied zwischen ihr und mir: Von Ruhm und Ehre kann man nicht abbeißen und auch keine Schulden zahlen. Deswegen hat mich eine kirchliche Laufbahn nie interessiert – nicht dass ich nicht an die Zwölfe glauben würde (ganz im Gegenteil), aber Selbstaufgabe und –aufopferung für die „höhere Sache“ um der Zwölfe willen – nein, da sei Phex davor. Und Rahja ist mir auch sehr wichtig…

–     Sato Leonar Isidorn Cyberian von Greifsmantel war bei mir – ich mag den Kerl, der hat irgendwie Stil und ist von Stand – und schließlich werde ich die Expedition doch begleiten. Erstens dürfte es doch so etwas wie eine Belohnung geben (leider nur unkonkret), zweitens darf man das behalten was man findet (außer dem heiligen Artefakt das eigentlich gesucht wird), drittens kann man in Lowangen und im Svellttal mit Waren aus Gareth handeln (habe bereits ein Maultier und Handelswaren gekauft), viertens kommt Oliandra mit (wollte sie zwar glaube ich nicht – aber sie bleibt auch nicht zurück; insofern verschlechtert sich meine Situation nicht – wenn man von ungemütlichen Herbergen und Nächten im Freien absieht) und fünftens sollte ich mich vielleicht doch um Ihre Gnaden Flavia kümmern (alleine ist sie hilflos – das kommt davon wenn man jemanden schon lange kennt: man entwickelt gänzlich unangebrachte Sympathien und Verantwortungsgefühle; eigentlich sehr gefährlich). Der Thorwaler Hjalmar Swanson (DER kriegt einen Sold!) wird uns ebenfalls begleiten und die Jägerin Ifirnia werden wir in Lowangen treffen.

–     Reise nach Greifenfurt verläuft ergebnislos; in Greifenfurt wird eine Jägerin angeheuert, die uns über den Pass bringen soll

–     Auf einem entgegenkommenden Wagenzug einen schwerst verletzten Söldner so weit geheilt, dass er überleben wird; ich werde zu weich und verschleudere meine astrale Energie für unwesentlich Sachen – irgendwann wird das mein Untergang sein…

–     In einer Schutzhütte einen Geist vorgefunden und ihn erlöst (wir haben ihm versprochen seine Schwester über seinen Gang zu Boron zu informieren); von Geistern verstehe ich wirklich zu wenig – kein geeigneter Zauber bekannt um etwas Sinnvolles gegen solche Erscheinungen zu unternehmen (BEMERKUNG: Schleunigst nachholen!!!)

–     Die von Orks gehaltene Feste Greyfensteyn erfolgreich umgangen

–     Kampflärm in der Nacht gehört – eine Gruppe Reisender wurde von sechs Orks überfallen: Den Anführer mit einem Fulminictus erheblich verwundet drei weitere mit einem Horriphobus zur Flucht gezwungen; den Anführer und die zwei verbliebenen Orks haben Hjalmar und Sato erledigt. Hjalmar ist im Kampf hart an der Grenze zum Tier. Reisegesellschaft hat zwei Söldner verloren und eine Söldnerin hat schwerst verletzt überlebt; mit Balsam soweit möglich geheilt. Vierte Person der Reisegesellschaft – Kollega Adepta Major Ariana Melethaniem – hat unverwundet überlebt, da sie NICHT IN DEN KAMPF EINGEGRIFFEN HAT. Unglaublich – ist Absolventin der Halle der Macht zu Lowangen und auf der Reise dorthin. Sato von Greifsmantel hat uns anheuern lassen sie zu begleiten. Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn ist fließend – sprich: Sato spinnt total – für die Kollega krümme ich sicher keinen Finger (BEMERKUNG: Streichung des letzten Satzes aus dem vorvorletzten Absatz; habe damals doch richtig an dem Söldner gehandelt)

–     Kurz vor Yrramis eine Pelzhändlerin mit bewährter Methode aus einem Überfall gerettet: Fulminictus, Horriphobus und den Rest hat Hjalmar erledigt. Schön langsam bekommen wir Routine – sehr wichtig im Ernstfall zu wissen, dass man sich auf einander verlassen kann. UNGLÜCKLICHERWEISE haben die Horriphobierten die werte Kollega in den Svellt gestoßen (auf ihrer panischen Flucht konnten sie ihr nicht ausweichen!). Die Kollega war ziemlich nass und hat außerdem ein zweifelhaftes Buch an Efferd verloren. Ich bin untröstlich.

–     In Yrramis hat sich Hjalmar in einem Art „männlichem Kampf- bzw. Balzritual“ beinahe von einem Ork umbringen lassen. Der hat ihm ziemlich die Grenzen aufgezeigt. Schließlich hat Hjalmar aber doch gewonnen und den Ork gespalten. Hjalmar und die Orks sind überhaupt so eine Sache – eine tiefe Freundschaft wird das wohl nicht mehr… Zum Glück reisen wir ja nicht ins Orkland – sonst könnte das noch echt gefährlich werden. Vor allem ist Hjalmar sobald er Orks sieht nicht zu bremsen und nicht zu halten – das Hirn (sofern er eins hat!) setzt aus und er geht (bis jetzt immer effizient – aber wer weiß was noch kommt!) frontal zum Angriff über. Ihre Gnaden Flavia hat wirklich ein göttinengesegnetes Händchen in der Personalauswahl… Bis jetzt hat dem guten Hjalmar die Kavallerie in meiner Person noch den Rücken frei halten können – aber ob das immer gut geht?

–     Angekommen in Lowangen und die Adepta abgeliefert; ich möchte nicht wissen ob wir die zugesicherte Bezahlung überhaupt bekommen haben. Sato hat so komisch herumgedrückt…

–     Einen Jungork vor einem menschlichen Mob gerettet und der Stadtwache übergeben. Die Stadt ist den Orks tributpflichtig und übermorgen soll der Tribut bezahlt werden. Dafür dürfen die Orks nicht auf 10 Meilen an die Stadt heran. Orks und Menschen achten darauf – also offenbar eine Mutprobe des Jungorks – hätte mir in meinen Jahren an der Akademie nie passieren können…

–     Zur Stadtwache zitiert worden und für unser besonnenes Einschreiten vom Vorabend belobigt worden. Sollen jetzt morgen die Tributübergabe an die Orks unauffällig beobachten um Ausschreitung im Keim zu ersticken. Habe Inventur des Tributs vor der Übergabe angeregt – bin aber nicht auf offene Ohren gestoßen.

–     Haben den Übergabeplatz inspiziert und einen Dolch gefunden – offenbar ist der Verdacht der Stadtwache nicht unbegründet.

–     Hätte ich bloß meinen Mund gehalten! Es wurde doch eine Inventur des Tributs in meinem Beisein gemacht – und natürlich fehlt was: Ein orkischer Ritualdolch ist verschwunden – und wir sollen ihn suchen. Der Lohn – 30 Dukaten pro Person – ist allerdings nicht schlecht.

–     Befragung der Wachen: Keinerlei Vorkommnisse (natürlich!) außer DASS IN DER LETZTEN NACHT BEIDE WACHEN EINGESCHLAFEN SIND! Analyse: Schlecht gewirkter Somnigravis (die beiden können sich daran erinnern!!!) und das Schloss wurde geknackt – sagt Sato (wieso weiß der solche Sachen?). Leere Phiole im Lagerraum gefunden – Ihre Gnaden Flavia und ich werden das Fläschen analysieren.

–     Ihre Gnaden Flavia versteht tatsächlich etwas von Laboranalysen – das muss man ihr lassen. Astraltrank und zwar ein hoch potenter. Und nun ist auch klar wer als Täter in Frage kommt: In der Kneipe „Orkentod“ (einer orkfeindlichen Kaschemme übelster Provenienz – natürlich ist Hjalmar dort mittlerweile Stammgast!) brüstet sich ein Halbelf namens Gileon mit seinen Heldentaten wider die Orks.

–     Dem Halbelfen zu seinem Haus gefolgt.

–     Bei allen Zwölfen: Hjalmar IST ein Tier! Plan ist: Wir wollen das Haus umstellen. Dabei sollen sich Ifirnia und Hjalmar zum Hintereingang schleichen um dem Halbelfen den Fluchtweg abzuschneiden und der Rest kommt vorne rein. Soweit der Plan. Das mit „zum Hintereingang SCHLEICHEN“ hat nur bedingt funktioniert: Hjalmar ist gegen eine Tonne gescheppert darauf hat Gileon versucht die Flucht zu ergreifen. Hjalmar hat ihn mit einem mörderischen Axthieb gefällt. Ifirnia hat offensichtlich gerade noch darauf verzichtet den Bedauernswerten mit einem Pfeil zu spicken. Gemeinsam mit Ihrer Gnaden Flavia ist es mir gelungen den Mann von Golgaris Schwingen zu reißen um ihn befragen zu können. Leicht genervt wie ich war habe ich dabei Gewalt angewandt (BEMERKUNG: Mehr Selbstbeherrschung! So beginnen Pakte mit Dämonen!). Den Zwölfen sei Dank haben mich die Anderen letztlich davon abgehalten. Wir haben auch so die notwendigen Informationen um den Empfänger des Dolches – einen gewissen Berwan Aberdan – zu finden und ihm den Dolch wieder abzunehmen.

–     Die Kommandantin der Stadtwche hat versichert, dass die Bezahlung für die Übergabe des Dolches nach wie vor gültig ist – auch wenn er nicht rechtzeitig zur Tributübergabe da ist.

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