as I scan this wasted land

Schweineeingeweide sind spannender als die Morgenzeitung… nicht dass es hier Zeitungen gäbe

Der Weg führt uns durch den Dschungel. Einige Mzali-Jäger, Flusspferde, echsische Jäger, ein Schreckensaffe, Ameisen und ein Nekromant samt Zobmietroll stellen sich uns in den Weg und werden plattgewalzt und gebraten, alles mehr oder weniger dank mir, der BBQ-Königin. Wir finden die toten Späher der Freien Kapitäne und treffen auf die lebendigen Späher der Mantis. Nikeshi ist launisch und sensibel, und Athyra will Kinder von Cassius.

~~~ Jetzt aber alles der Reihe nach. ~~~

Als wir mitten im Dschungel von Mzali-Jägern überfallen werden, ist Athyra bestürzt, weil sie nicht bemerkt hatte, dass wir in Gefahr waren. Dann kommt noch Nikeshi und reibt Salz in ihre Wunden. Cassius tröstet sie. Spoiler: Jetzt will sie Kinder von ihm. Ich frag mich wieso. Wir raten ihm sicherheitshalber, den Mund zu halten wenn er mit ihr verkehrt. (Im Sinne von: zu tun hat.) Ist für den Fortbestand ihrer Beziehung gesünder wenn er nichts sagt.

Am nächsten Morgen bildet Nikeshi sich dann ein, wir würden die von ihm gesammelten Pflanzen nicht haben wollen und verzieht sich in den Wald um zu heulen. Das mit dem Heulen weiß ich, weil Greebo ihm hinterher geschlichen ist.

Irgendwann später kommen wir am Fluss an, wo einige übergroße Wasserkühe grasen. Irgendwer, vermutlich der Meisterbotaniker Bahrid, behauptet die Tiere würden „Flusspferde“ heißen. Jedenfalls rennt das größte dieser Viecher auf uns zu, weil es von einigen Echsenmenschen auf uns zugetrieben wird. Das Vieh wird gegrillt, die Herde vertrieben und dann jagen wir den Echsenmenschen hinterher. Wir finden sie in ihrem Lager kurz vor dem Einbruch der Nacht und überfallen sie. Ich kann mit ziemlicher Sicherheit behaupten dass es das letzte Mal gewesen ist, dass wir von diesen bestimmten Echsenmenschen gestört werden.

Im Dschungel der tausend Schreie wird Nikeshi auf einmal unruhig und meint, ein Schreckenstiger würde sich im Wald herumtreiben und Jagd auf Reisende machen. Seine Unruhe überträgt sich auf uns, und vorsichtig gehen wir weiter. Als wir eine Lichtung erreichen, sehen wir dass die Vorhut der Freien Kapitäne von irgend etwas oder jemandem getötet worden war. Wir finden einen Ring – seitdem muss ich nur mehr zwei Stunden pro Nacht schlafen und kann den Rest der Zeit Leute im Schlaf beobachten und ihnen Dinge ins Gesicht malen – und dann findet uns ein großes, gefährliches Tier.

Zum Glück stellt sich heraus, dass es nicht der Schreckenstiger ist, sondern ein Schreckensprimat. Das Vieh jagt uns einen ziemlichen Schrecken ein, aber immerhin ist es kein Schreckenstiger. Nikeshi fällt auf dass der Affe wohl besessen sein muss, und Cassius schlägt ihm das Schrumpfkopfzepter um die Ohren, was den Geist vertreibt und nur die tote Hülle des Affen zurücklässt. Glück gehabt. Als wir zur Lichtung zurückkehren um die Sachen wiederzubeschaffen die einige hatten fallen lassen, finden wir ein Rudel Affen (oder wie auch immer man Gruppen von Affen bezeichnet), die erst einmal von Shila überredet werden müssen, die Sachen rauszurücken. Das tun sie auch und begleiten uns noch ein Weilchen.

Kurz darauf treffen wir im Dschungel auf Tasha und den Spähertrupp der Roten Mantis. DIE haben den Schreckenstiger getroffen. Ich neide es ihnen nicht. Sie haben einen Mzali als Führer dabei – er scheint nicht gut auf sie zu sprechen zu sein. Sie erzählen ein bisschen von ihrer Reise, dann erzählen wir von unserer Reise, und am nächsten Tag trennen sich unsere Wege.

An einem eigentlich schönen Morgen werden wir von Ameisen geweckt, die durch den Dschungel marschieren. Eigentlich wollen wir nichts mit ihnen zu tun haben, aber eingedenk der uns nachfolgenden Hauptexpedition fühlen wir uns zu mehr Umweltvandalismus berufen und zerstören diesen Ameisenschwarm, bevor er uns auffressen kann.

Später am selben Tag erreichen wir das Stammesgebiet des Ioji-Stammes. Die sind auf Fremde nicht gut zu sprechen, hauptsächlich weil das Aspis-Konsortium sich bei ihnen beliebt gemacht hat. Wir versuchen mit ihnen zu verhandeln, aber leider sind sie für meinen Charme nicht anfällig und verwehren uns weiterhin den Durchgang. Sie empfehlen uns allerdings einen Umweg um ihr Stammesgebiet herum, wo sich jedoch der „Verstoßene“ ihres Stammes herumtreiben soll. Und außerdem stinkende Bäume und Bienen. Bäh.

Wir machen also unter der fähigen, wenn auch launischen Leitung von Nikeshi den Umweg, nur um über Spuren zu stolpern. Wir beschließen, dem „Verstoßenen“ einen Besuch abzustatten, bevor er uns findet. Erst finden wir eine Lichtung, auf der jemand ein aufgeschlitztes Schwein hinterlassen hat, das wohl zum Wahrsagen verwendet worden war. Die Eingeweide sagen, ich zitiere „Heute schönes Wetter, wie immer. Bis auf den Mittagsregen, auch wie immer. Alle deine Vorhaben werden gelingen, wenn du das letzte Hindernis überwindest, das noch im Laufe des Tages eintreffen wird.“ Möchte nur sagen, ich bin sehr gebildet was solche Sachen angeht. Als ich vorschlage das Schwein später zu essen, quieken Shila und ihr Schwein Protest.

Der „Verstoßene“ ist ein Nekromant oder Ähnliches. Er hetzt uns seinen riesigen Trollzombie an den Hals und schickt durch seinen heimtückischen Zauber Cassius und mich schreiend in die Flucht. Als wir zurückfinden, ist er zum Glück tot, nur unsere Kameraden sind verwundet und müde. Wir finden etliche interessante magische Gegenstände, darunter auch die schreckliche Maske, die uns solche Angst eingejagt hat.

Nun haben wir zwei Drittel der Reise hinter uns – und nach einer Ruhepause geht es weiter durch den stinkenden Wald.

Dieser Post wurde Ihnen von Frau Ogg und ihrer Katze gebracht.

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