as I scan this wasted land

To Lowangen and beyond!

Die Stimme des Volkes: Ifirnia Rabengefieder

Oida, du wirst ma ned glaub’n woin, was i dia zum dazöhn hob. Oba hea ma trotzdem zua. Es is‘ a tolle G’schicht‘.

Oiso, des hat so begunna, dass ma uns in Gareth ausg’macht ha’m, uns in Lowangen wiada zum treffa. De Reise woa voi klass, vor oim, weu ma de Schwindlich’n endlich amoi ned am Geist ‚gangen san. I kumm oiso nach Lowangen, loss mi im Wirt’n … nieda und moch ma a g’müatliche Woch’n, bis de onder’n endlich daherg’roit kumman. Wie immer ham’s irgendan Schmorr’n beinander, aber mia sog’ns sowas eh ned und i wü’s a goa ned wiss’n. Der Magier, der präpotente Pimpf, hot si irgendane Flitsch’n g’angelt, mit der a dann unterwegs ist. Vaglich’n mit eam is‘ sogoar sie mia sympathisch g’wes’n. Da Grof woa beinand wia imma und Ihro Gnod’n hat si im Tempel o’gseilt. Da anzig leiwande Haberer in dera Grupp’n is da Thorwaler, sauft zwoa wia a Loch, oba vartragt’s wenigstens. Heast, Wirt, bring ma no a Bier, damit i weida dazöh’n ko.

Irgendana von meine Habschis is auf de glorreiche Idee kumma, mia kunntaten uns jo wos dazuavadiena, indem ma uns fia de Stodtwoch’n schlau moch’n. Na guad, a poar Wappla auf de Finga schau’n, dass ka’n Schmorr’n drah’n geht ja. Natürlich woar des oba ned g’nua.

Eh kloa, dass imma donn wos g’schiecht, wann’s grad unser Problem is. De Nachtwach’n san übafoi’n word’n, wohrscheinlich sogoa mit Magie – i sog’s ja imma, alle Magier san G’frasta –, doch wiss’n ned amoi, ob wos gstoin wurd’n is, de Wappla. Oiso weama’s uns söba anschau’n miass’n. Des is genau des Richtige fiar’n großspurig’n Magier, wer sunst würd‘ mit Begeistarung Kist’n und List’n durchschau’n und Leit umanandhetz’n.

Währenddess’n schau’n da Grof, de Flitsch’n und i uns den Hof on, wo dann de Übergab’n stattfind’n soi. Dabei schneid’t si de Tussi vom Magier de Pratz’n auf, weil se si auf an vasteckt’n Dolch g’lahnt hot. Nachdem’s uns ang’sudert hot und mia den klan‘ Schnitt a vabund’n hom, kemma endlich Kloatext red’n. Irgendwos is da faul und mia soitatens schnö aussefind’n, bevua ma de Scherb’m auf ham.

Heast, wann bringst’n endlich mei Bier, du austrickata Kamöfersch’n? Oiso hama hoid aussfind’n miass’n wos los is. Dafia san de g’scheit’n Habschis zuagständig, wofiar hama’s denn sunst. Am Oband kummt oisa da Grof zu mia und sogt ma, i soi auf des Hos von an’m Hoiböf’n ofposs’n, bissa wiedakummt. Na wanna’s sogt, da Grof, dann moch‘ ma’s a. Späta kummta donn mit olle daher und schickt den Hjalvar und mi nach hint’n, damit ma aufpassen, dass uns der Knüch ned entkummt. Hjalvar dazöht ma, was des fia a durchtriebena Hundling is, der wos eam verhext hot. Grad, ois de ander’n vurn an der Tiar pumpan, schleicht a si ausse wia a diebischa Ratz‘. Den kauf ma uns! Den Pfeu hob i scho ong’legt g’hobt und jetz‘ triffta sei Zü wia a Ansaschuss. Hjalvar stiarzt si hintaher und haut den Bursch’n mit an’m anzig’n Hieb wieda beim Fensta eine. Bist‘ deppart, des muas echt weh’tan ham.

Meine Habschis bring’n donn aus dem bluatig’n Hadalump ausse, dass er einbroch’n is und den orkisch’n Doich g’fladat hot. Na mehr brauchta ned. Oba er hot eam nimma, wei diesa Filou den Doich an’m Bauern mitgeb’n hot, dea wos eam zoid hat. Wos mocht a Baua mit so an’m Doich? De Stadtwoch’n vahoft‘ eam dann, bevua a den Leffel ogibt und mia wiss’n jetz‘ wo ma himiass’n.
Donn is de Übergab’n und mia miass’n ofpass’n, dass nix passiert. Da Grof und i bemerk’n a Grupp’n von Aufriahra und kennan’s afongan und da Woch’n möd’n, bevua wos passiert. De Orks san kloraweis echt o’zipft, dass den Doich ned kriag’n. Ihro Gnod’n beleidigt’s no zuasätzli und wird sogoa agfiat. Oba se san ned so zurnbinklat wia da Thorwala, sundern loss’n sogoa mit si red’n. Mia kriag’n dann an Orkkriega, Shardur, der wos uns begleiten soi. A Kämpfa mehr konn ned schod’n und er konn sicha besser mit Orks umgeh’n wia de G’weihte.

Endlich kumma wiada ausse aus da Stodt. Do scho noch a poar Meil’n glaub’n a poar hoabstorke Orks se kennan uns übefoi’n. Hajlva und da Ork zaleg’n se so urdentli, dass de wos übalebt’s ham, es si sicha zwamoi übaleg’n, ob’s wiada wen übefoi’n woi’n. Späta kumma donn zua an’m Woid, wo’s irgendwie brandlat riacht und Rauch aufsteigt. I muass wiss’n wos da los is. Ohne doss i mi umdrah‘, geh i den G’ruach noch und kumm zu an’m zerstört’n Durf. De Leich’n von Orks, Weiber, G’schrapp’n und an’m g’foltert’n Kriega san überoi vastreit. Echt schiach, a wamma Orks ned mog. Wer mocht sowas? I konn zwoa a poar Spur’n find’n, doch is z’spät sie zu vafoig’n. Unsa Kriega begrobt de Tot’n, olle san betreten, nur Hjalvar wirkt ned wirkli so.

Am nächst’n Tog teffma dann de G’frasta, wos des g’mocht ham. A hondvoi Thorwala mit Skalps am Giartel, de wos sofurt an Streit mit Hjalvar ofang’n und auf unser’n Ork zeig’n. Bald wird draus a richtiga Kompf, in dem i mi mit a poar Pfeile a einbring. Na leiwand, wenigstens is kana von uns valetzt wurd’n. Dann kumma endlich beim Bauern on. A Knecht hockt grad Hoiz vuar da Tiar, als da Grof, ihro Gnod’n, de Trutsch’n und i hinkumman. Des Pferd auf da Weid’n nemam Hos schaut ma iaberhaupt ned nach an’m Ackergaul aus. Da Knecht dazöht ma a, dass vom Gost vom Bauern is. Ois da Bauer dann kummt, liagt a irgendwos, dass er nix von an’m Doich waß und dass des Pferd eam g’hört. Jetzt reicht’s den ander’n und sie geh’n ins Haus, während i aufs Pferd ofpass’n geh. Wann ana opasch’n wü, dann wird er des hob’n woi’n.

Wirkli schleicht se kurz drauf a G’stoit aus’m Haus. Wann i so a Rob’n und an Stab nur siech, dann hob i scho g’fressen. “Halt, stehenbleiben!“, ruaf i oiso. Drauf rennt sie los, wia wenn da Nomenlose persönlich hinta ihr her warat. Na, i renn natürlich a hinterher. Doch kaum, dass i um de Eck’n vom Haus biag, rennan mi 2 Stiere nieder. De Aug’n ham ganz rot gliaht und des Schnauben war wie von an’m B’sessenen. Des woar sicha Magie, des schwör‘ i da. Scho mei Großmuatta hot ma dazöht, dass ma an’m de bluatigen Augen des Dämonenwirk’n akennt. Und wia i imma sog: olle Magier san G’frasta! De Stiere ham mi in Ruah g’lossn und san weida zu Haus g’rennt, wo’s de onder’n aufg’riab’n ham. Daweu rennt des Luadaweib von Magierin bei mia vurbei. Na, i nimman Bogen, ziel und schiaß auf se, da leich’ts blau auf und sie wockelt nur a bissl. Kanaillie, elendigliche, jetzt geht’s nämli auf mi los mit eanarem Stob. I duck mi, ziag’n Speer und hau z’ruck. Inzwisch’n samma da Thorwaler und da Ork zu Hüfe kumman und hau’n de Funs’n kurz und kla. Grod ois se zambricht kummt de vahexte Stier z’ruck und foit Hjalvar o. Während i de Magierin unter de Huafe ausseziag haut de Kerl des Viech mit an’m einzig’n Hieb tot, des muasst da vuarstö’n!

Danoch hamma endlich a Ruah und kennan uns um unsare Valetzungen kimmern. Oida Wirt, no a Bier brauch i auf den Schreck’n! Ois ma fertig san, ruaft uns da Grof auffe, weu er wos g’fund’n hot. Im Bod’n san a Menge magische Symbole ei’gritzt, drin liagt a Biachl, des wos de G’weihte jetzt aufhebt. Plötzlich fangt’s o zum Zuck’n und Ruck’n und wird ganz damisch. Da Grof und i ring’n mit ihr und kennan ihr des Biachl schließlich wegnehma. Des is sicha schwarze Magie, mei Tante Ulla hot imma vo soiche Soch’n in Schworztobrien darzöht, wo’s g’lebt hot. Schnö des Amulett hoit’n! Firun, poss bitte auf mi auf!

Oiso hamma nix aussefind’n kennan und san hoid mit der Magierin z’ruck nach Lowangen. In da Nocht is des Luada oposcht, obwohl’s zvua so g’wirkt hat, ois wann’s den nächst’n Tog nimma dalebat. Magier, elendigliche! Oiso san da Grof, da Ork und i hintaher und san ihr bis zua Stroß’n g’foigt. Dort gob’s dann kane Spur’n mehr, oba Firun schenkt’s den Seinen im Schlofe. Oiso, sama weg von da Stadt g’rennt, wobei dem noblichen Schwachmatika glei de Luft wegbliab’n is und mia eam z’ruckg’loss’n ham. Dann hab‘ i plötzli Spur’n g’merkt und dem Ork ‚zeigt, der wos ned mit mia red’n woit. Wahrscheinli zaubert’s auf’s Licht, denk i mir, und gib dem Ork de Fackel, dass er vurgeht ins Gebüsch. Kurz d’rauf hear i an Lärm von an’m Kampf und dann kummt er bluatig wiada auße, geht an mir vurbei und de Stroß’n z’ruck. Ihro Gnod’n woit oba den Stob ham, foit ma ei. Na, mitt’n in der Nocht in des deukate Gebüsch einegroin und den elendiglichen Stab hoi’n, mehr hob i ned braucht.
Ois i z’ruckkumm, wort’n de onder’n scho auf mi. I wü ihro Gnod’n grad den Stob geb’n, da fangt’s a zum Huast’n und spuck an blau’n Schleim. Peraine, hüf uns, jetz samma dran! Des is de blaue Keuche!

Und da Ork woar sogoar no schlimma beinand. Mit letzta Kroft hamma’s beide z’ruck nach Lowangen ‚brocht, damit’s durt vasuargt werd’n. Bist du narrisch, söt’n hab i mi so g’hetzt auf ana Reis’n. Zwoa is uns ned kloa, wo sie de beiden o’gsteckt ham, oba de Erklärung, dass des Luadaweib von Magierin dahintersteckt, wird sicha pass’n. In Lowangen hat uns de Weibelin dann Empfehlungen mitgeb’n fia de Magierakademien und den Perainetemp’l. I waß ned warum, oba irgendwie is an mir hängenbliab’n, dass i zua Magierakademie muass. I woa amoi mit ihro Gnod’n durt, oba sunst … De durtigen Mogier wor’n wenigstens liab und hamma sogoar an guat’s Gulmondteetscherl mitgeb’n, damit i de beid’n höf’n ko. Des hot eana dann a g’huif’n, nachdemmas ins Siechenhaus ‚bracht ham, und zwa Wuch’n späta war’ns dann a wiada hoibwegs beisamma.

Des woar oiso unsere G’schicht in Lowangen. Na, wos sogst, sowos host sicha no ned dalebt? Oiso, trink ma no a Bier?

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