as I scan this wasted land

wenn ich mich nicht irre – und ich irre mich nie

Ein Bericht unserer Frau vor Ort: Flavia A. P. di R. d. G.

Nach meiner Genesung machten wir uns auf, das vom Himmel gefallene Artefakt zu suchen. Der Weg führte uns über Gashok und Neulowangen. Auf dem Weg hatten wir noch Gesellschaft von vier Glücksjägern, die schon einmal in Sternfeld gewesen waren. In Neulowangen, das an sich recht faszinierend ist – wegen der seltsamen Leute dort – überbrachten wir die traurige Nachricht vom Tod des jungen Mannes seiner Familie. Sie schienen nicht sehr berührt, bis auf seine Schwester. Avesandro, über dessen Entwicklung ich mir zunehmend Sorgen mache, machte sich einen Spaß daraus ihr einzureden, der Tod ihres Bruders wäre ihre Schuld.

Bei unserer Übernachtung in einem Gasthof in Neulowangen wurde dann auch noch Hjalmar aus der Gastwirtschaft hinausgeworfen, weil er Alkohol trinken wollte. Falls ihr euch gewundert habt, ja, auch um Hjalmar und seine komischen Gewohnheiten mache ich mir Sorgen. Er trinkt und verliert nur allzu gern die Geduld und wirft dann mit Sachen nach unschuldigen Geweihten. Vermutlich sollte ich mir um mich Sorgen machen, dass ich mit so einer Bande Verrückter reise. Immerhin ist der edle Herr von Greifsmantel noch bei Verstand (glaube ich). Lowangen mit seinen netten Leuten fehlt mir jetzt schon.

Gashok wichen wir nach unserer Erfahrung mit Neulowangen aus, ebenso wie einem wolligen Nashorn das unseren Weg kreuzte. Kurz vor Sternfeld stießen wir noch auf eine Abordnung Orks, die Wegzoll von uns verlangten. Auch wenn Avesandro etwas von einem Ignisphaero murmelte, den er nur allzugern ausprobieren wollte, zahlten wir lieber die Orks aus, als uns mit ihnen anzulegen.

Sternfeld war – anders kann man es nicht sagen – leer. Einige Orks schienen Schutzgelder einzutreiben, wir überlegten kurz, es uns in einem der verlassenen Häuser bequem zu machen als wir merkten wie eine Gruppe von Leuten sich auf dem Platz vor dem Gasthaus versammelte. Eine davon kannten wir – Adepta Ariana von der Halle der Macht in Lowangen – auch bekannt als „dieses Miststück“. Sie wünschte Avesandro süffisant Glück bei seiner Suche – sie hatte wohl vor, schneller zu sein. Leider machte einer ihrer Kollegen ihren Auftritt etwas zunichte, der das Ende ihrer großartigen Rede mit einem zustimmenden „denn wir sind die Kralle der Macht!“ abrundete, das wohl nicht so abgesprochen war, denn eine ziemlich peinliche Stille breitete sich unter der Kralle der Macht aus, bis wir prustend zu lachen anfingen und die Krallen sich davonmachten. Wir sinnierten noch eine Weile darüber nach, wie wir uns wohl nennen sollten – vielleicht Gebinde der Hesinde? Oder Gewinde? Aber es kam kein Konsens auf, und ich bin mir außerdem nicht sicher, was ein „Gebinde“  ist. Meine Wörterbücher habe ich in Gareth liegen lassen.

Ein freundlicher Mann in Sternfeld verriet uns dann auch noch dass die Stadt so ausgestorben war weil einige Tagesreisen weiter eine neue im Entstehen war, Goldklamm. Dort versammelten sich alle, weil Sterne vom Himmel fielen. Ein Travia-Wunder soll dort auch stattgefunden haben – eine Travia-Geweihte wurde nach einem Gebet dadurch gerettet, dass ein ordentlicher Brocken vom Himmel fiel, zu ihrem großen Glück direkt auf den Ork-Anführer der sie bedrohte. Daraufhin baute sie einen Schrein, und es siedelten sich Leute an. Der freundliche Mann, Stu mit Namen, nahm einige von uns beim Boltan aus und reiste am nächsten Tag als unser Führer nach Goldklamm.

Goldklamm schien hauptsächlich aus Bordellen und Gastwirtschaften zu bestehen. Am Ende der Stadt – zwei Straßenzüge die sich kreuzten – stand ein Zelt mit orangefarbenen Mustern. Dort lernten wir die Travia-Geweihte Lieblinde Honigkern kennen. Sie meinte, in einem Vokabular das ich noch nie von einer Geweihten oder von sonst wem gehört habe, sie würde nun „diesen Huren und Spielern eine verfickte Predigt halten und ihnen die Lehren Travias in ihre verfluchten Schädel einhämmern, wenn nötig auch mit Gewalt“. Damit schnappte sie sich eine geladene Armbrust und marschierte zur Brennbar (manche Leute glauben sie sind einfallsreich…), wir ihr hinterher. Angekommen, stellte sie sich auf die Bar, richtete die Armbrust auf den Gastraum, hielt eine feurige Predigt und führte dann den Gesang an, den sie mit bedrohlichen Bewegungen ihrer Armbrust dirigierte. Stilles Heim, Travias Heim hat noch nie so für mich geklungen, gesungen von einigen zitternden, einigen betrunkenen Stimmen.

Lieblinde erzählte später von der Gründung des Schreins und dem Travia-Wunder, verneinte aber, etwas Näheres über das Phex-Artefakt zu wissen das wir suchten.

Wir ließen uns in der Stadt nieder und zogen Erkundigungen ein. Es schienen regelmäßig Sternenschauer niederzugehen, Steine mit Edelmetallen darin. In der Stadt gab es zumindest zwei Orakel, die in der Lage waren, die Stelle des nächsten Einschlags vorauszusagen. Einer davon war ein armer Trunkenbold, der im Rausch Visionen bekam, und der andere, Magister Losch, war ein Mann der Wissenschaft, der seine Berechnungen aufgrund von mathematischen Erkenntnissen anhand eines Modells der Gegend anstellte.

Während sich unsere Gruppe für eine Weile auflöste um zu „recherchieren“ (wobei ich hoffe dass sie ihre Bordellbesuche selbst bezahlen und nicht der Gruppenkasse als „Spesen“ verrechnen), ging ich zu Magister Losch, um mir seine Methoden erklären zu lassen. Wahrlich faszinierend. Danach hielten wir eine kleine Besprechung ab, während der Oliandra grinste wie eine selbstzufriedene Katze, weil sie meinte, sie hätte im Bordell für Avesandro was Besonderes als Überraschung organisiert. Hoffentlich keine Geschlechtskrankheiten.

Es wurde uns bald klar, dass die Gegend hart war. So gut wie niemand lebte wirklich in der Stadt außer der Geweihten, einigen Damen und Herren des horizontalen Dienstleistungsgewerbes, einigen Wirten und den Orakeln. Die Goldsucher trieben sich in der Umgebung herum in der Hoffnung, vom Himmel gefallene Schätze zu finden und kamen dann in die Stadt um sie wieder auszugeben. Ein Grüppchen dieser goldsuchenden Zunft fiel uns besonders auf – es waren vier hart aussehende Frauen mit Brandzeichen auf den Armen – die Galton-Schwestern. Sie sahen so bedrohlich drein dass sogar unser großer thorwalscher Freund es sich verkniff, Ärger bei ihnen zu suchen.

Sie waren wohl in die Stadt gekommen, weil eine Auktion stattfand – der Orakelspruch von Orakel-Alrik wurde versteigert und die Galton-Schwestern waren die Gewinnerinnen der Auktion. Dabei ging es darum, Alriks Getränke zu zahlen bis er anfing, die nächste Einschlagstelle vorherzusagen. Ifirnia und Oliandra hatten beide die gleiche Idee, nämlich bei Orakel-Alriks Prophezeiung zu lauschen, und taten dies jede auf ihre Weise. Ifirnia stellte sich ans Fenster. Ich weiß nicht wie Oliandra sich die Information verschaffte, aber ich habe so meinen Verdacht.

Alrik schien nach einer gewissen Anzahl von Schnäpsen aus den Latschen zu kippen, nur um von einer anderen Präsenz übernommen zu werden, die dann ziemlich genaue Anweisungen zum Standort des nächsten Einschlags durchgab. Kurios und ganz und gar unwissenschaftlich, aber manche Leute schwuren darauf, dass sie akkurat waren. Das nächste Mal als ich Avesandro, Ifirnia und Oliandra sah klagten die drei über üble Kopfschmerzen – als hätte während Alriks Prophezeiung eine magische Entladung stattgefunden, die ihnen Schmerzen verursacht hat. Magister Losch klagte am nächsten Tag ebenfalls über Kopfschmerzen.

Apropos Schnaps: hier trinkt man orkischen Schnaps. Leider fällt mir der Name nicht ein, und niemand konnte ihn für mich buchstabieren. Als ich nach einer Partie Boltan den Wunsch äußerte, mehr über diesen Schnaps zu erfahren, meinten sowohl der edle Herr von Greifsmantel als auch der tapfere Herr Swanson, mir einen ausgeben zu müssen und dann anzudeuten dass sie beleidigt wären, wenn ich nicht beide austrinken würde. Das Fazit davon war dass man mich im Bett deponierte und ich am nächsten Morgen in meinem Nachthemd aufwachte, mit Kopfschmerzen und Herrn Swanson in meinem Zimmer. Warum auch immer.

Seitdem sieht er mich gruselig an, und ich frage mich ob ich in der Nacht etwas Schlimmes mit ihm angestellt habe. Ich hoffe das gewöhnt er sich bald wieder ab. Sato meinte auf Anfrage, Hjalmar würde Sex von mir wollen, aber das kann nicht der Grund dafür sein. Logisch betrachtet wollen ungefähr 80 Prozent aller Männer was von mir, und die gruseligen Blicke sind erst seit neuestem da. Ich sehe keinen Kausalzusammenhang. Ich versuchte auch, Hjalmar zu diesem Sachverhalt zu befragen, aber er setzte einen Blick auf, der mich sehr an Skeletor erinnerte, und sagte nichts. Ich hoffe bloß er hat keinen schlechten Schnaps abbekommen und wir haben jetzt einen mordenden Psychopathen unter uns… oh… da ist auch kein Kausalzusammenhang, das war auch schon vorher da… ich stehe vor einem Rätsel. Vielleicht habe ich ihn beleidigt und er wartet jetzt auf den geeigneten Moment es mir heimzuzahlen? Gruselig.

Dem sei wie es ist, wir beschlossen gleich am folgenden Morgen die Stadt zu verlassen und der Beschreibung von Orakel-Alrik folgend die Stätte des Sterneneinschlags zu finden. Sato machte sich auf die Suche nach einer vernünftigen Karte der Gegend. Dabei lernte er eine junge Dame kennen, Libussa Meerschaum mit Namen, die ihm einen guten Tipp bezüglich der Fundstelle und Alriks Prophezeiung gab – im Austausch gegen einen Gefallen. Währenddessen nahm ich mit Oliandra gemeinsam das Frühstück mit Magister Losch ein. Er erklärte noch einige faszinierende Details seines Modells – Oliandra schlief unverständlicherweise fast ein. Irgendwann standen draußen ungeduldig die anderen und drängten zum Aufbruch.

Also ließen wir einen Teil unserer Sachen bei Frau Lieblinde und zogen zur alten Kupfermine, zwei, drei Tagesreisen von Goldklamm entfernt. Ifirnia suchte nach Spuren der Galtons und wir folgten ihnen durch die Landschaft. Durch die Information von Libussa und Ifirnias Führung fanden wir einen Weg, der uns ein wenig schneller als die Galtons zu unserem Ziel führte. Und dort, mitten in der Wildnis, stießen wir auf eine weiße Frau.

Sie war nicht bloß weiß, sie sah fast silbern aus, und wie um ihr Albino-Aussehen zu unterstreichen, trug sie auch weiße Kleidung. Keine sehr gute Entscheidung in der Wildnis, wie ich meine, aber sie schien nicht davon berührt dass die Wildnis voller Käfer, Tiere und Orks war, und weiße Kleidung sehr aus dem Grün der Pflanzen heraussticht. Sie erzählte, ihr Name wäre M’darsla und sie wäre aus irgendeinem Sumpf. Nun weiß sogar ich dass Frauen in Weiß nicht vom Himmel in die Wildnis fallen, es sei denn sie wären göttlichen Ursprungs und irgendwie besonders. Niemand ist so blöd und unbekümmert in einer von Orks und Banditen verseuchten Gegend, es sei denn er hat keinen Grund sich zu fürchten. Also folgerte ich, diese Frau müsse – siehe Name und Aussehen – Mada sein, oder zumindest von Mada abstammen.

Avesandro wollte mir nicht glauben, aber er weigerte sich, sie magisch zu untersuchen („mi mi mi, meine Augen könnten Schaden nehmen, mi mi mi“), also musste ich selbst einen Blick auf sie werfen – und tatsächlich glühte sie vor Magie. Sie erzählte uns auch, in der Mine wären Grolme – deshalb hieße sie auch „Grolmenmine“. Dies freute uns nicht wirklich, und noch weniger freute uns als sie sagte, die Grolme hätten die wertvollen Steine bereits in die Höhlen mitgenommen und wollten ihr keinen davon geben, sondern hätten sie hinausgeworfen. Sie führte uns zu einem Seiteneingang der Mine und erklärte sich bereit, mit uns in die Mine zu kommen um mit den Grolmen um Mondsteine zu verhandeln.

Der Eingang war mit Feuermoos und Efferdmoos bewachsen – ich ärgere mich dass ich keine Proben mitgenommen habe – das sind gute alchemistische Zutaten – und wir zwängten uns durch die enge Öffnung hinein. Einigen von uns gelang der Durchgang nicht ganz problemlos, und so musste Ifirnia uns helfen und uns mit dem jeweils anderen Moos verarzten, um die Verbrennungen zu lindern. Schließlich waren wir drinnen – Hjalmar ohne Rüstung und Hemd. Das Innere der Höhle war trotz der noch kühlen Frühlingsluft hier im Norden ganz schön heiß.

Wir folgten Ifirnia durch die dunklen Gänge, bis wir in einiger Entfernung Kampflärm und Schritte hörten. Wir versteckten uns, bloß um von einer kleinen Abordnung Grolme gefunden zu werden. Einige machten sich aus dem Staub, doch einer hatte Pech und wurde von Hjalmar fast halbiert. Avesandro rettete sein Leben und heilte seine Wunden durch Magie. M’darsla war ungehalten – so hatte sie sich die Verhandlungen mit den Grolmen nicht vorgestellt. Der kleine Grolm war ebenfalls nicht wirklich glücklich mit der Lage, doch durch Überredung und seine Notlage – der Kampflärm hörte nicht auf – einigten wir uns mit ihm darauf, die Höhle von den Galton-Schwestern zu befreien, denn ihre Stimmen waren es, die wir jetzt hörten. Sie hatten die Abwehr der Grolme gebrochen und bewegten sich nun die dunklen Gänge entlang in unsere Richtung.

Wir lieferten uns mit den Galton-Schwestern ein Versteckspiel im Dunkeln, in Zuge dessen ein Bolzen in Hjalmars Rücken landete, doch schließlich konnten wir sie vertreiben. Sie verließen die Höhle – Ifirnia versicherte uns sie wären gegangen – und der Grolm führte uns schließlich zu seinem Anführer.

Die ausgehandelte Bezahlung für unsere edle Tat waren drei Stücke Mondgestein – so nannte M’darsla sie. Sie bekam einen davon, während wir die anderen zwei an uns nahmen. Das edle Metall im Stein war Iluminium, sogar ziemlich viel davon. Obwohl wir unserem eigentlichen Ziel nicht näher gekommen waren, waren wir doch ein bisschen reich geworden. Am Eingang der Höhle fand sich noch ein weiterer „Mondstein“, ein großes Stück, in dessen Inneren Meteoreisen gefangen war. Hjalmar stemmte den Stein auf, und wir nahmen das Metall an uns. An dieser Stelle verabschiedete sich M’darsla von uns.

Der Weg führte uns zurück nach Goldklamm. In der Nacht hörten wir Wispern aus den Bäumen, und die ganze Gegend schien uns zu beobachten. Avesandro murmelte etwas von Mindergeistern – doch man hatte uns gewarnt, dass die vom Himmel gefallenen Sterne magische Entladungen verursachten, die allerlei seltsame Erscheinungen nach sich zogen. Hjalmar hörte endlich auf, mich gruselig anzublicken und war damit beschäftigt, seinem Aberglauben zu frönen und sich zu fürchten. Vielleicht ist die Sache ja ausgestanden und was auch immer ich ihm angetan haben mag hat er vielleicht vergessen.

Bei unserer Rückkehr nach Goldklamm machten wir die Bekanntschaft eines neuen Gefühls – Paranoia ob unseres neuen Reichtums. Wir würden es äußerst ungern verlieren, aber jetzt verlieren wir Schlaf darüber. Außerdem wurde uns klar, dass wir nicht irgendwelchen neuen Einschlagsstätten hinterher rennen sollten, da das Artefakt bereits vom Himmel herabgefallen war – wir mussten alte Einschläge suchen. Zumindest meinte Frau Lieblinde bei unserer Rückkehr, die Galton-Schwestern hätten sich noch nicht wieder in der Stadt blicken lassen. Wo die wohl stecken mögen?

Den Abend verbrachten wir in der Brennbar bei einem Boltan-Spiel, das gut lief, bis Lieblinde in die Kneipe platzte und den Tisch umdrehte. Münzen flogen, es gab Geschrei, sowohl von den Gewinnern und den Verlierern, und im allgemeinen Durcheinander kroch ich unter einen Tisch am Rande des Gastraumes, während sich in der Brennbar eine äußerst volkstümliche Schlägerei entwickelte.

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2 Antworten

  1. Die Kampagne spielen wir in unserer Gruppe auch. Macht Spaß, die Geschehnisse aus einer anderen Perspektive nochmal zu erleben 🙂

    31/01/2012 um 14:02

  2. asdhara

    heh, das war auch mein Gedanke bei deinem Eintrag 🙂

    31/01/2012 um 15:20

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