as I scan this wasted land

ein Feuerball der deinen Namen trägt

Als wir im Nebel zu Füßen der Statue im Künstlerbezirk aufwachen, fallen uns direkt Schlangenschwärme an. Thane wird schwerst verletzt und wir müssen ihn aus diesem Stadtteil hinausfliegen, um sein Leben zu retten. Im Lager wird Thane geheilt, und dann machen alle irgend etwas Langweiliges das ich nicht verstehe, also feile ich mir die Nägel und schaue in die Luft, bis irgendwann ein neues Lager steht. Das war es was sie gemacht haben!

Unterdessen haben unsere Piratenfreunde (die mit der charmanten Kapitänin) herausgefunden, dass der See hier teilweise bis zu 240 Meter tief ist. Stellt euch mal vor, da fällt eine Waffe hinein während wir über den See gehen. Ich kenne ein- oder zwei Leute, die sehr laut schreien würden wenn das passiert.

Wir überlegen, zum Nistplatz der großen Dinosaurier zu gehen und dort ein Ei für Tasha zu entführen. Athyra erfährt davon und bittet Cassius, keinem der Dinosaurier ein Leid anzutun, was er ihr auch zusichert. Ich frage mich wie er sich das vorstellt – stellt er bei den Dinos einen Antrag auf Eiadoption oder was? Thane kauft sich daraufhin direkt einen Totschläger und probiert ihn an mir aus. Ich verbringe einige Zeit damit, ob dieser Gemeinheit Barids Hemd nasszuweinen.

Bald daraufhin gehen wir tatsächlich auf Eiersuche, und finden in einem Gebäude, das halb unter Wasser steht ein Nest – bedauerlicherweise aber auch die Mutter. Oder irgendeinen anderen Dino, der uns nicht hier haben wollte. Ihre Gesichter sind nicht sehr expressiv. Es stellt sich heraus, dass Cassius mit „nicht verletzen“ eigentlich bloß „nicht töten“ gemeint hat. Damit kann ich leben – und bald gehört das Ei uns, aber nicht bevor die Dinomutter Cassius und Thane ihre Waffen mehrmals aus den Händen geschlagen hat. Deshalb sind wir gezwungen, unser Wasserwandeln aufzulösen und müssen, bis zu den Knien im Wasser, nach den Waffen suchen. Es war lustiger als ich noch trocken war. Immerhin finden wir noch ein magisches Schwert– Cassius sackt es sich ein, es sieht sehr barbarisch aus.

Wir fliegen zurück, während Cassius das Ei vorsichtig über den See trägt. Im Lager ist Athyra dumm genug, sich einreden zu lassen dass sie das Ei ausbrüten muss. Ich meine, die Mutter hat sich auch nicht draufgelegt, und hier ist es heiß. Hoffentlich entwickelt sie bis zum Ausschlüpfen keine Muttergefühle – womöglich will sie dann das Kleine nicht hergeben, und wir müssen Tasha erklären warum da ein kleiner Dino im Lager ist, den sie nicht haben kann. Ich glaube wir werden das nach dem alten Gesetz der Absolomer Straße lösen – mit einer Schlammgrube, in der sie um den jungen Dino ringen müssen.

Und ja, irgendwann wird Cassius in einem glühenden Feuerball aufgehen. Ich bin nicht eifersüchtig, aber ich spüre in meinen Knochen, wie er mit seiner Fliterei versucht, Thane auf sich aufmerksam zu machen. Und Thane, dieses kleine Flittchen, lässt sich auch noch darauf ein. Tashas Ignoranz ob Thanes Existenz muss ihn tiefer getroffen haben als ich angenommen habe. Ich hätte nicht gedacht dass ausgerechnet diese beiden sich zueinander hingezogen fühlen würden – ich hatte bisher keine Anzeichen gesehen, doch schließlich ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Ich werde Cassius im Auge behalten – und im Visier.

Am Abend – nachdem ich den Nachmittag mit düsteren Gedanken verbracht habe – gehen wir los, um den Mann zu treffen, der zwei Kundschafter zum Verrat verleitet hat. Cassius und Barid verkleiden sich mit meiner Hilfe als die beiden Kundschafter, doch ich war offensichtlich noch etwas beunruhigt wegen Thane und nicht ganz bei der Sache, und die Verkleidung wird wirklich schlecht. Der Mann, den wir hätten treffen sollen läuft weg, in den Dschungel hinein, wir ihm nach.

Dann habe ich einen unglücklichen Zusammenstoß mit einem Tiger, der sich in meinem Körper verbeißt und mich am Rande des Todes zurücklässt. Zum Glück ist Thanes Verrat noch nicht so weit gediehen als dass er mich von einem Tier fressen lassen würde, und er rettet mein Leben. Der Zwischenfall hat nur Sekunden gedauert, und während Barid mich heilt, eilen wir schon wieder dem Mann nach, der vor uns weggelaufen ist. Wenig überraschend wendet er sich schnurstracks zum Lager des Aspis-Konsortiums. Wir verzichten auf weitere Verfolgung und kehren wieder ins Lager zurück.

Auf dem Weg zurück haben wir den Tiger wiedergefunden und haben sein Fell mitgenommen. In einigen Tagen bekomme ich einen Bikini aus Tigerfell. Ich freue mich schon so. Wenn schon alle Männer sich nur für einander zu interessieren beginnen, kann ich mich zumindest endlich in anständigen Klamotten wohlfühlen. Hier ist weit und breit kein Friseur und auch kein vernünftiger Schneider, und die unschuldigen jungen Männer werden auch immer weniger. ICH BIN ZU SCHÖN FÜR DEN DSCHUNGEL! HOLT MICH HIER RAUS!

Und dann geht es wieder zum Künstlerbezirk. Wir finden die große Prachttreppe, von der wir gehört hatten auf Anhieb, und klettern hinauf. Die Treppe ist rechts und links mit tausenden von lebensecht aussehenden Statuen ältlicher Leute besetzt. Als wir fast ganz oben sind, kommen wir darauf dass nicht alle Statuen tatsächlich Statuen waren – einige mit Staub bedeckte, als Statuen verkleidete Kämpfer umzingeln uns. Barid spricht mit ihnen – und zu unserem Glück sprechen sie Polyglott. Sie sind jedoch nicht darauf erpicht, unseren „Stamm“ – die Kundschafter – kennenzulernen, oder uns hier forschen zu lassen. Ehrlich, ich kann sie verstehen. Ich würde die ganzen Leute, die mit uns Saventh-Yhi entdeckt haben, auch nicht in meinem Land forschen lassen. Glücklicherweise sind sie nicht darauf aus, mit uns zu kämpfen, und schicken uns bloß weg, nicht ohne uns vorher das Versprechen zu geben, dem Stamm der „Kundschafter“ nichts zu tun.

Gleich nebenan ist der Ackerbau-Bezirk, und ein ziemlich großer, schroffer Felsen, den wir entweder erklimmen oder umgehen können. Wir entscheiden uns fürs Umgehen und landen im Tempelbezirk. Dort wird in einem der Häuser ein Troglodyt auf uns aufmerksam. Er scheint in seiner seltsamen Sprache mit sich zu sprechen, doch Barid kann für uns übersetzen. Der Troglodyt scheint nicht sehr freundlich zu sein, und er ist gut mit magischen Gegenständen eingedeckt… ich denke das ist es dann auch schließlich, was sein Schicksal besiegelt. Ohne weitere Worte zieht Cassius sein barbarisch aussehendes neues Schwert und eröffnet den Kampf. Bald ist der arme Troglodyt so gut wie tot, doch es fällt uns noch rechtzeitig ein, dass wir ihn über seinen Bezirk befragen könnten, also trägt Cassius ihn uns nach zum Lager, wo wir ihn in sicherer Entfernung vom Lager selbst anbinden und Wachen aufstellen. Sobald wir mehr über den Tempelbezirk wissen, können wir uns daran machen, ihn zu erobern.

Dieser Post wurde Ihnen von Frau Ogg und ihrer Katze gebracht.

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