as I scan this wasted land

Tätowierung auf dem Bogenarm, soso …

Die Stimme des Volkes: Ifirnia Rabengefieder

Oiso, samma donn weida von Lowangen aus noch Nurd’n gong’n. In Neulowangen woit’ns donn ana Famüe sog’n, dass eana Sohn umkumma is. Allerdings brech’ns dobei da Schwesta des Herz und nochher wü’s kana g’wes’n sein. Oba vü schlimma is, wia’s durt sunst zuageht. De schwindlich’n Dualisten san a oag’s G’sindl. Beim Wirt’n ham’s n Hjalva ausseg’haut, dafür doss a an Schluck aus sana Flosch’n gnumma hat, wann’s scho nix servier’n, de Hundlinge. Wannst nur a Bier bestöhst, wiast scho schief ogschaut und kriag’n tuast a nix. Heast, Wirt, wo bleibt eigentlich mei Bier?! Gashok woar donn a bissl bessa ois Neulowangen, wos Trinken betrifft, weu de Dualistenwappla durt von de Orks untadrückt wer’n. Recht ham’s, de Orks. Prost!

De Foart woar wia zu awoat’n voi zach mit eana und eanarem Maultier. De Wappla kauf’n si an Wog’n, aber foahr’n konn kana damit, wann’s hatschat wird. Oiso hat des der schwindliche Magier g’mocht, wos dann so ausgong‘n is, wie i befürchtet hob: dass des Viech nimma weida wü, de Yaquirier es bled oquatsch’n, wos des Muli kloaraweise ned mog und no weniga weida wü, bis de Flitsch’n vom Magier es donn zum Weidagengan bringt. Hot’s guad g’mocht, muass ma ihr loss’n. Dafia triffst in dera deppart’n Stepp’n a ois, wosd ned treff’n wüst: Orks, Wollnoshörna und a Menge Trottl‘n, de wos glob’n, dass a Goid find’n werd’n.

Sternföd is a Gastastodt. De meist‘n Heisa san valoss’n und i muss an de Fannitant denk’n, de wos imma g‘sogt hot: ‚Wonn de Leit de Stodt valoss’n, gibt’s ollewei an Grund, muasst nua aufposs’n und hischau‘n. Während de anen übers Hausb‘setzen nochdenken, fohrma zum Wirt’n zuwe. Wenigstens der is no blieb’n. Wo sunst gibt’s Leit, die an’m wos dazöhn, ned woahr? Oiso samma einegong’n und hom uns umg’hört. De Leit san weida noch Goidklomm, wois hier nix mehr zum hoin gibt. De Stodt Goidklamm is ‘gründet wurd’n, wie durt a Traviag’weihte durch a Wunda vuar anm Haufn Orks g’rettet wurd‘n is. A Sta vom Himmel hot’s daschlog’n mitsamt eana Ogaviech. Des nenn i a Wunda!

Mia find’n a an oid’n scheanglat’n Goidsucha, dea wos uns weidaführ’n soi. Da i a wenig’l Zweifel hob, dass da Knüch überhaupt wos find’t, gonz zu schweig’n von da Stodt, wo ma hinwoin, wü i a mit eam red’n. Während a mi oscheanglt, red’ta irgendwos von schene Huarna. Hot des Gfrast a Glück, doss i ned an Schlog wia da Thorwala hob, sunst hätt i eam an de Wond pickt und ned nur vom Sessel g’haut. Wos gibt’s da so bled zu schau’n, durt hint’n?!

Oba da Spoß woar ja no ned vurbei. A oide Bekannte von meine Leit is auf’taucht, a Mogierin no dazua. De gengen ma so wos von auf’m Geist, de Hundlinge! Faselt uns o mit irgendan’m Schmorrn und schnölla und bessa und entblödet si ned mit „Mia san de Kralle da Mocht“ zu end’n. Heast, Schwindliche, wia is da denn? I sog’s ja: olle Magier san G’frasta! Allanich um des depparte Weib aufzublattln, bin i motiviert weiterzumoch’n. Oiso samma weida nach Goidklamm und auf’m Weg hot uns da Goidsucha a no Boltan und a wichtige Reg’l zum Leben im Svelltoi beibrocht: „Du derfst niemandem trau’n“. Wos, des Boltan kennst du ned? Pass amoi auf und gib de Kort’n her…

Goidklomm is a klan’s Nest, oba wenigstens bewohnt, a wonn de meist’n in da Stodt derzeit Huarna san, de Goidsuacha san olle oswärts. Mia san z’erst zum Traviazöd, wo da Artefaktstern, dea wos vom Himm’l gfoin is, liegt. De Traviag’weihte Lieblinde Honigkern nimmt uns a mit zum Göttädienst, wia i no kann dalebt hob. Oiso mei Rositant woar in Ysilia, oba sowos gibt’s ned amoi durt. De G’weihte is mit da g’sponnt‘n Oarmbrust beim Wirt’n eine, hot auf den erstbest’n züht und „Hört her!“ g’schrian. Bist du deppart, so brov und odächtig hob i de Leit no nia in da Traviamess‘ g’sehn, des konnst ma glaub’n.

Nochher hüft’s uns a weida und lodt uns sogoa zum Ess‘n ei. Sie waß, wea de zwai Buarsch‘n san, de wos über Goidfunde B’scheid wiss’n. Ana is so a wampata norbardischa Unsympathla und Wirt in da ‚Klunkabude‘, da ondere is no a schwindlichara. Da Wirt und Biargamasta, des G’frast, hot so an vasuffenen Oidan, den wos Orakel-Alrik nenna. Sei Vurhersage mocht a mit Schnops. Wannsd wiss’n wüsst, wia, donn spendier ma do a Schnapsal. Donn zag i’s da.

Da ondare is a Magista Losch, dea wos irgendwöche Experimente mocht, a Magier. Olle Magier san G’frasta, des hot si no imma bewohrheitet, und mit eana Experimente soit ma doppelt vursichtig san. Und weu a poa Magier no ned oarg gnua san, is a no de Band’n von der Galton-Schwestan hier. Leiwanda geht’s nimma.

Damit ma außefind’n wo de nächste Stö zum Suach’n is, hob i mi unter’m Fensta auf de Laua g’legt, damit i‘s Orakel belausch’n ko. Daweu i durt wort, siech i am Kotz von an’m Dachl stiarz‘n, von dem‘s leicht hätt obespring’n kunnan. Ois donn des Orakel ofongt zum dazöhn, kriag i plötzlich an murdstrum Schädelweh, ois wia wann mi ana g’haut hätt, oba es is kana do. Irgendwos liegt hier in da Luft und da dortige Fusel is a zum Vagess’n. Von dem loss liaba de Finga.

Irgandwie hot de Flitsch’n vom Magier a g’lauscht, i wü goar ned wiss’n, wos im Wirtshaus g’mocht, während’s mia eana Tosch’n dog’lossn hot. Mit unsare Beschreibung schoff’ns de ondarn a Koart’n aufzumtreib‘n, wo bereits des Zü von unser’m Weg vazeichnt is. Anstott wia de schwindlichen Schwestan in de Wüdnis zu rennan, gehma den bessan Weg und kumman dann a in de Näh.

An ana Kreizung find i donn Spur’n, wia i’s no nia g’sehn hob und i woa in Tobrien und im hoib’n Kaisareich. Kloa, mit Schuach, oba do kane Kinda, ondars hoid. Des muassd sehn, damit’sd a Vuastellung host! Wann i sowos siech, dann muass i wiss’n, wos des is. Oiso foig i da Spur a Zeitl, bis ma a wirklich komische Person troff’n ham und unsere ondere Bekonnt’n woan jetzt a ned grad normoi. Zwoa is se totoi zuag’nebelt, oba se waß vadammt vü üba de Gegend und wos ma suach’n. Se wü uns höf’n, wamma nett san zua eanare Grolme. De Grolme san de G’frasta, wos de Spuar’n g’mocht hom, klana, mogische Zwergaln. Und osgrechnet de hom natürlich den Sta veschleppt. Leiwand, Phex liebt uns ned grod. Des zagt, ma soit vielleicht do öfta zu eam bet’n, a wamma a Jaga is.

Wenigstens waß de Schwindliche an Hintereigong zur Höhl‘n, wo ma donn an nächst’n Muargen eisteig’n. Vurher bittet ihro Gnod’n no um Hesindes Seg‘n und i schwör’s da, i hob zum ersten Moi im Leb‘n des G’füh g’hobt, dass i wirkli von Hesinde g’segnet bi. Plötzli hab i vü bessa vastond’n, wia de Z’sammenhäng‘ von dera G’schicht san und a Ideen g’hobt wia sunst nia. A zu Hesinde soit ma vü öfta bet’n, ois des unsaans tuat!

Bereits am Ofang von dera Höhl‘n kummt’s zu Probleme, weu dera depparte Gong mit Brennmoos zuag’wochsn is. Weua mit Rüstung zu brat und ung’lenk is, muass Hjalva hoibnackt nur mit Oxt eine in de Höhl’n eine. Soichane Tätowierungen schau’n scho leiwand aus, drum hob i mia a ane stech’n loss’n, wie i mit Thorwala auf’m Schiff g’fohrn bin. Da schau, de Ranke am Bog’narm, mocht si do echt guad.

Natürlich schofft’s da Mogier ned, wo durchz‘geh’n ohne ozustreifen, genausowenig wia ihro Gnod’n. Des is a Krompf mit de Yaquirier. Während ma den winselnden Magier zamflickn, bringen de ondarn de G’weihte zu uns eine.

Endlich drin, kömma donn weida, bis ma zu an groß’n Gang kumman, wo ma G’räusche hör’n. So vü zuar Überraschung, unbemerkt eine und wieada außeschleich’n! Mia woi’n uns vasteck’n, oba de san afoch olle so laut und hom überhaupt koa G’fühl füarn Boden, auf dem sa se beweg’n und für eanare Umgebung. Deshoib find’t uns a ana von de Zwerge. Oisa um de Eck’n kummt, wü eam da Mogier mit’m Stob hau’n, oba dawischt des windige G’frast ned, weu‘s davospringt wia a Floh. Na, i schreck mi so, wia des magische Unding vuar mia land’t und schlag mitm zückt’m Doich drauf, oba da haut a mia den Doich fost mit’m Stob aus da Hond. Phexvafluacht! Da Stob is womöglich mogisch und des Viech vahext mi glei. Oiso loss i den Dolch foi’n, pock den Stob und ziag eam eine zu den ondern. I hob’s g’wusst, doss des Ding mogisch is, weu es fongt o, mia de Händ zum vabrenna. Oba so leicht geb i ned auf und loss los, damit a mia wos Schlimmer‘s tuat. Da Thorwala haut eam dann de Oxt eine und von dem Klan‘ bleibt fost nix üba.

De Schwindliche want, doss ma eam wehtan hom, da Mogier heilt eam wiada und mia ham jetzt a Möglichkeit zum Vahondl’n. Mia kriag’n wos vom Sta, wamma de onder’n, de wos se ogreif’n außehau’n. De onder’n san de Galton-Schwestern und se vafoig’n uns ziemlich weit in de Höhl’n eine, bis glaub‘n, dass ma eana an Hintahoit leg’n. Donn ziag’ns se z’rück und dawoart’n uns am Höhl’neigong. Vuarher schiaß’n an Hjalva no inan Rück’n, de hundselendiglichen Huang’frasta.

Wenigstens de mogisch’n Zwergaln hoitn si an eanere Obmachung und geb‘n uns a poa Trümma von dem Sta. Kaum dass ma drauß’d san und ois auf’m Muli valod’n, brech ma donn a auf, zum Eigong mit de Schwestan. De Trampln von Galtons san oba scho oposcht nach Goidklamm und woi’n uns woi am Weg auflauan. De Bande von Kanaillien soi nua in unsare Goss’n kumman. Dafür kömma den Meteor zaleg’n und de Trümma außehoin, de wos den Zwergaln z‘ schwear woarn. Ois ma de auf’m Wog’n lod’n, hob i fost des G’füh, ois tät’ns leicht’n. Irgendwos is da mogisch, a wenn’s ned so sei soit. Während dem gonz’n Rückweg werd i des G’füh ned los, doss uns wer beobacht‘. Da san Bewegung‘n am Rond von mein’m Sehföd, wo kane sei soit’n und zum Schluss konn i ned amoi mehr g’scheit schlof’n.

Ois ma donn Goidklamm areich‘n, hamma nix g’merkt von an Hintahoit von de Galton-Schwestan. Dafia san si de Expert’n fia Magie einig, dass dese Trutsch’n Ariana von da ‚Kralle da Mocht‘ dahintersteckt. Halle da Mocht, Kralle da Mocht, elendes Schworzmagierpack! Olla Magier san G’frasta, i sog’s euch ja imma. A Wog’nzug von de Dualist’n is a okumma. Na de wer’n ka leicht’s Leb’n ham in da Stodt, a wann de Traviag’weihte se untastützt. Und jetzt brauch i no wos zum Trink’n, i konn scho goa nimma red’n…

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