as I scan this wasted land

Messergrassteppen sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

Die Stimme des Volkes: Ifirnia Rabengefieder

Z’ruck in da Stodt worma beim Wirt’n und wia ma so leiwand beinand hock’n und a wenigl spün, kummt de Traviafuchtl eine, haut de Tisch‘ um und schofft’s a wüdare Prügelei ozumstift’n ois wias da Hjalva je g’schofft hot. De vasteht wos davo, muss ma ihr loss’n. Heast, Wirt, sei froh, doss i den ned mitbrocht hob und gib ma liaba a Biar!

Danoch liagt des Hoas in Trimma und da Spezi von Wirt wü a Rennen um an oiden Fundplotz vaostoit’n. Oiso, I konn da verrot’n: mit meine Freind, brauch i kane Feind mehr. Wos tuan de? Se übaleg’n, wia’s bei an’m Schob’nrennen a Linke drahn. Oba ned, doss mia g’winnan, de Götta behüt’n, na, damit de schwindliche Schwestan wieda amoi den Urt kriag’n und mia earna hintaher jog’n.

Oiso, kriag ma olle an Batz’n Orbeit. De anen gengan da Krolle da Mocht auf’n Geist, wos eana ned schwer foit. Ondare lenkan de Schob’n o. A poar Schob’n ham’s echt deppart troff’n, de hot de Katz‘ g’fress’n. Am End‘ geht’s so os, wia’sas woin ham, oba do hamma mehr Glick wia Vastond g’hobt. De Galtons ham g’wunna, mia ham uns fia se g’freit und donn samma eana hinterhergjogt. Eh kloar, dass i eana hintaherschleicha muass, während de nobliche Herrschoft’n se no fia de Reis’n fertig moch’n, obwoi’s eh g’wusst hom, doss glei losgengan wird.

Da Magia, des G’frast – olle Magia san G’frasta, oba der gonz b’sunders – muass natürli auf sein’m Pferdal daherreit’n. Dea präpotente Pimpf sogt ma wirkli, dass i no zu eam g’roit kumman und um Hüfe fleh’n werd. Dastick’n soi a on seina eigenen Präpotenz, wird eam sowieso amoi umbringan. Da Schwindliche hot a woi no nia wos von da nördlich’n Steppen g’hört, mit an’m Pferd daherreit‘n. Oba mi frogt ja kana, oiso loss i eam orennan. Ma soi hoit nix vaschrei’n, oba tatsächlich is kumma, wias kumman muassat. De Schwestan san durch de Stepp’n mit’m Messagros durch, ohne auf eanare Pferdaln Rücksicht zum nehman. De Würstln konnst nochher wohrscheinli eh nur mehr zu Lebakas vaorbeit’n. Damit da g’scheite Herr Magia des ned a mit sein’m Würstl moch’n muass, reit’a den gonz’n Tagesmorsch liaba wieda z’ruck. Söba schuid!

Vurher mog a oba no zag’n, dassa wos auf’m Kost’n hot und vawondelt si in an Foik’n. So an wapplat’n Foik’n hob i no nia g’sengan. In da Natur tät sowas kane poar Tog übaleb’n. Oba wos awortst von am Magia. Nochdem ma eam los san, kemma in Ruah de Spur’n vafoig’n und och de ärgst’n Stön umgengan. De eiganen Og’n san hoid do no so guad wia mogische Foik’nog’n.

A Logafeier kemma ned moch’n, woi de Woisnashörna uns sunst zuawek’roin und ois niadatrampl‘n. Oiso miass ma ohne Feier und Liacht a de Woch’n hoid’n. De ondan san ned so g’scheid wia mia, weil ma 2 Logafeier akennan kennan. An’s von de schwindlich’n Schwestan, des ondare glaub i ned, doss vom Magia is, sundern eha von da Krolle da Mocht. Des wird wieda a lustige Jogd, wo jeda jed’n vofoigt und mia am End de Depp’n san.

Dem Flitschal vom Magia is Ongst und Bong, während’s uns in da Nocht weckt. A Schlong’n konn i im Licht von de Stern und ‘m Madamoi erkennan. Des blede Viech losst si oba ned afoch mit’n Bog’n wegschupf‘n, sundern beißt erst des Flitschal und donn a no mi. Wonn’s amoi deppart loft, donn so wirkli. De hoibe Nocht konn i mi kom riahr’n. Oba wia de Fanni Tant‘ imma g’sogt hot: „Noch’m schlof’n is scho wieda bessa“, geht’s mia a. Am Murg’n geht’s ma fost wieda guad. „Peraine hülft do den Ihr’n!“, hot mei Muada imma g’sogt und de hot g’wusst wovon’s red, de woar a Heilarin.

Oiso samma weida am nächsten Tog und endli auße aus dera Stepp’n. Do konn i’s donn sitz’n loss’n und wie ma Ihro Gnod’n so am Geist geht, geh i hoid z’ruck, um den Magia einzumklaub’n. Og’rissn mit am Loch am Ruck’n find i eam donn. Den konnst a kane poar Stund aus de Og’n loss’n, ohne doss a an Wickl afongt. Dafia is a jetz echt schmähstad und nimma so goschat wia gestern. „De Natur hot no an jed’n Demut g’lernt“, hot da g’scheide Sepp, mei Lehra imma g’sogt. Firun sei Donk, losst a mi jetz in Ruah und i konn mi auf de Spur’n von der Schwestan konzentrier’n.

Am Obend kumma donn in de Näh von so an’m valossenen Durf. Davua san Spur’n, wia de Galtons mit eanare Pferd erst hin und donn fluchtortig weggaloppiert san. I hob da ka guat’s G‘füh und wü a ned hingeh’n, scho goa ned in da Nocht. Da Herr Grof is a g’scheida Monn und meina Meinung. Oiso schlog ma des Loga drauß’d auf. In da Nocht woch ma donn auf, wie i mi schlechta füh ois gestan, wia mi de Schlong’n biss’n hot. I trau meine Og’n ned, ois i am Grof a murdstrum Viech sitz’n siech. Wia ma olle ofspring’n vaschwind des Ungetüm, oba i sog’s eich, des woar fia unsare Oiptreim vaontwurtlich. „Drum schlof imma mit an’m Boronamulett“, hot de Rosi Tant imma g’sogt. De kennt si aus, de Rosi Tant.

Om nächst’n Tog, deppart wia ma hoid san, hauma uns ned üba de Heisa, wia de Galtons, sundern gengan eine ins Durf. Wiema so mitt’n drin stengan, is ma kloar, doss des a Foi’n is. Ois hiar is vafluacht, jede Winkel is a Schlupfwinkal fia so an bes’n Geist. Da Grof und Ihro Gond’n, de g’scheid’n Leit hoid, hean a auf mi und ned auf’n Magia, dea in irgendwöche Heisa sei Unglück suach’n wü und mia schleich’n uns os dem Durf. Draußd san a Menge Grub’n, wo scho Leit grobn ham, ois des Durf no bewohnt woar. Oba jetzt san zuag’spüt. I bin so froh, dass i jog’n gengan konn und mi ned den gonz’n Tog bei dem vafluacht’n Durf ofhoit’n oda in de Gruab’n grob’n muass.

Ois i von da Jogd z’ruckkumm, is da Magia hoib tot, sei Flitschal wüd wia a tollwütiga Marda und olle onder’n ned wirkli og’sponnt. Dafia, dass so vü g’scheit san, san’s monchmoi echt deppart, de Magia. I konn ma eh denk’n, warum a so ausschaut. I hob’s eam ja glei g’sogt. Wer ned hör’n wü, muass fühl‘n.

Noch dem Reinfoi samma oiso wieda zum Durf z’ruck. Wia ma ins Durf kumma, fliagt uns ane von de Huana fost um de Uhrwaschln, woi de Traviag’weihte se beim Fensta außeg’schmiss’n hot. Do geht’s zua in dem Urt, bei uns z’haus hätt’s sowos ned geb’n! In Tobrien leb’n hoid onständige Leit! Prost, auf Tobrien!

De Krolle da Mocht hot beim Wirt’n inzwischen auf unsare Bledheit og’stoßen und si leiwand untahoit’n. Magiapack! Oba des Loch’n wird eana no vagengan. In da Nocht brennt eana donn de Hitt’n übarm Kopf o. Es gibt no göttliche Gerechtigkeit! Des blede dron is nuar, doss mit an’m Hos a de ondan brennan und domit de gonze Stodt. Oiso is kloar, doss ma beim Lösch’n höf’n, solang ma des kennan. De depparten Magia, die Trutsch’n von da Holle da Mocht, und unsa Wappla stör’n de Kübelkett’n solang, bis goar nix mehr funktioniert. Eh typisch, olle Magia san G’frasta, sog i imma.

Ihro Gnod’n hoit mi donn, wie da Thorwala verschwund’n is, damit i ihr mit’m Wog’n und unsare Soch’n hüf. De Stodt is eh valur’n, da kemma a nix mehr tuan. Küb’ln kumman a kane neiche’n, oiso geh i mit ihr mit. Wia ma grad bei an’m de Stroße obegengan zum Traviazöd, fliagt a Leich mit Ormburstboiz’n in da Brust beim Fensta von an’m Hos auße. Es is ane von de Huana und i konn ihr nimma höf’n. Oiso, du pockstas ned. Mia glob’n, doss si wenigstens a Orkhord’n drinan vasteckt hot und de Huarna umlegt. Drum samma z’erst fost froh, wia ma de Traviag’weihte sengan, oba dann schiaßt’s de ondere G’weihte neben mia niada. Odia, I glaub, i tram! Des muass a Oiptram sei. Oba des Bluat is so echt, doss i mi hoit do um se kimma. Wer waß, wos passiert, wonnst im Tram an sterb’n losst. Des kennt an Fluach geb’n. De Rosi Tant hat oiwei dazöht von soiche Fliache.

Inzwisch’n ham uns de ondarn eig‘hoit und mocht de schnölla niada ois da Oga des damois kunnt hätt. Wia’s blutet und red’t vur‘m gonz’n vosammelt’n Durf, kummt an’m des Grau’n. Verblendet wor’s und teischt is wurd’n von an’m Ortefakt. Und des ana G’weit’n. Mei, ihr Götta, wo wird des no hiführn?

Wia auf Kommando rennma los, um des Ortefakt zu kriag’n. Wia durch a Wunda samma a recht schnö und des Flitschal vom Magia reißt si des Ding a untern Nag’l, bis ihr da Birgamasta, der windige Norbard’nhund des wieda wegnimmt und aklärt, doss da G’winna von an‘m Kort’nspüturnier des Ortefakt und an Tog Vurprung kriagt. Na leiwand. Ihro Gnod’n glaubt, des is a göttlich’s Ortefakt, da Magia, da Wappla, konn wirkli nix und wird von da mogisch’n Analyse blind. Des is, warum nur Leit mit an’m G’füh fia Magie zaubern soit’n, kane Magia, zu vü Hirn, das ned nutz’n, und zu wenig G’füh. Egoi, wos ma tuan, samma de Bled’n. Wamma des Ortefakt kriag’n, weima des Turnier mit unsarm Freind gwinnan oder söba vafoig’n is eh wurscht, woi mit dem Wog’n samma so longsam, dass ma eh ka Chance ham.

Mei, von dera gonz’n G’schicht kriag i Kopfschmerz’n. Geh Wirt, a Schnapsal bitte! Dann red i weida…

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