as I scan this wasted land

तेरे लिए

Als wir zum Lager zurückkehren, finden wir nur mehr Trümmer. Hier hat jemand gewütet, überall liegen verkohlte Reste und Leichen. Angelockt vom Blutgeruch springen zwei Schreckenstiger aus dem Dschungel und greifen uns an. Ich habe schon mit normalen Tigern keine guten Erfahrungen gemacht. Immerhin habe ich einen guten Bikini von meinem Beinahe-Tod davongetragen. Diese Viecher kennen jedoch keinen Spaß. Gleich zu Anfang machen sie Hackfleisch aus einem der Kundschafter, dessen Name mir nicht einfällt, aber dann machen wir (geröstetes) Hackfleisch aus ihnen.

Unser erleuchteter Anführer teilt uns mit dass das Aspis-Konsortium uns angefallen hätte. Sie haben gewütet, viele Leute getötet, Forschungsergebnisse gestohlen und etliche Leute verschleppt. Mit Zögern gibt er auch zu, dass Gelik und Athyra unter den Verschleppten sind. Er scheint zu befürchten dass die Nachricht von Athyras Entführung Cassius wütend machen könnte. Weit gefehlt.

Das Aspis-Konsortium steht wie wir wissen seit neuestem unter dem Kommando eines recht instabilen Mannes. Sie haben auch schon die Freien Kapitäne angegriffen. Karlen erreicht ebenfalls unser Lager und macht sich direkt Vorwürfe, das Aspis-Konsortium hätte uns ihretwegen angegriffen, woraufhin man ihr ein großes Ego vorwirft.

Tags darauf, als wir wieder ausgeruht sind, suchen wir nach dem Lager der Aspis, doch die sind erwartungsgemäß nicht mehr dort wo wir sie das letzte Mal gesehen haben. Immerhin haben sie einige Tote mit oder zwei interessante Sachen hinterlassen. Anscheinend hatte es beim Putsch im Aspis-Lager eine Auseinandersetzung zwischen der neuen und der alten Leitung gegeben. Ishiro ist zum Glück nicht unter den Toten.

Zwei Tage lang führt uns Barid auf ihren Spuren tiefer in den Dschungel bis wir, Patrouillen ausweichend, endlich ihr neues befestigtes Lager finden. Cassius macht sich mit ein wenig magischer Unterstützung auf, unsichtbar Luftaufklärung zu machen. Das Lager ist umgeben von Mauern, die mit gespitzten Pfählen und Speeren gespickt sind. Es sind zu jeder Zeit mehrere Bewaffnete im Lager zugegen, außerdem hat die Aspis aus irgendwelchen Gründen zwei wirklich große Gorillas als Verstärkung. Und natürlich ist da noch der Chef höchstpersönlich. Die Gefangenen sind in zwei Gruppen aufgeteilt und separat eingepfercht worden.

Cassius Expertise – ich gebe mal zu, auch wenn er ungewaschen, unmöglich und unfreundlich ist, mit Militärkram scheint er sich auszukennen – hilft dabei, uns auf die Offensive vorzubereiten. Wir beschließen, noch eine Nacht zu schlafen und am nächsten Tag möglichst ausgeruht und vorbereitet anzugreifen.

Cassius und Shila fliegen ins Lager hinein, während ich Barid, Zeljka und Asbestos (Shilas Schwein) mit etwas magischem Schwung hinter die Palissade befördere. Es folgt ein Blutbad. Zu unserer Überraschung und Ekel löst sich am Ende der Kopf des Aspis-Anführers Ivo grün zischend auf. Es sieht aus als hätte jemand sein Hirn gefressen und es mit grüner Flüssigkeit ersetzt.

Als wir in den Trümmern des Aspis-Lagers nach unseren gestohlenen Aufzeichnungen suchen stellt sich heraus dass die sie nicht haben. Anscheinend war der Überfall auf unser Lager in ein unorganisiertes Blutbad ausgeartet und die Aufzeichnungen waren zweitrangig geworden. Das Benehmen des Aspis-Anführers, so Ishiro (er hat überlebt und seine Karriere beim Aspis-Konsortium beendet), war nicht sofort seltsam geworden, sondern erst nach einigen Tagen Aufenthalt in der Stadt. Es lässt sich sogar ungefähr nachvollziehen wo er sich das grüne Hirn geholt haben muss. Es scheint ihn in den Wahnsinn getrieben zu haben. Und zwar nicht den guten Wahnsinn den wir haben sondern völlig anderen Wahnsinn, der nichts mit unserem Wahnsinn zu tun hat.

Direkt nach dem Massaker befreien wir natürlich auch unsere Leute. Sie sind sehr froh dass wir gekommen sind, ich wette die Aspis wollten sie fressen. So einem grünen Hirn traut man alles zu. Nach etwas Nachdenken kommen wir dahinter dass ein Pirat die Gunst der Stunde genutzt und unsere Aufzeichnungen während des Überfalls hat mitgehen lassen. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig, die Aufzeichungen zurückzuholen und den Piraten seinen Leuten zu übergeben, die ihn direkt aufknüpfen.

Gelik und Amivor Glau bitten mich, sie nach Eledar zu bringen. Gemeinsam mit Zeljka, Shila und den Beiden machen wir die Reise in Sekundenschnelle, und übergeben dort die Geschichte von Saventh-Yhi der Gesellschaft der Kundschafter, wo unsere Namen – sagte Gelik – für immer in die Annalen der Gesellschaft eingehen werden. Ich weiß nicht ob ich in Annalen stehen möchte.

Dieser Post wurde Ihnen von Frau Ogg und ihrer Katze gebracht.

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