as I scan this wasted land

[pa’eʎa piˈranja]

Unsere Siegesfeier dauert bis spät in die Nacht. Am nächsten Morgen machen wir uns auf, bei den Spinnen nach weiteren Kristallen zu suchen. Auf dem Weg dorthin fallen große Schatten auf uns – vier große fliegende Gorillas beobachten unseren Gang zwischen den Bäumen. Bald darauf fangen sie an, brummende Geräusche zu machen. Barid sagt, es ist eine Art Nachricht die sie schicken – sie scheinen zu kommunizieren.

Der Weg zwischen den Häusern des Kasernenbezirks ist übersät mit Zeichen und Warnungen vor einem großen Übel, das sich in den Katakomben aufhalten soll. Als erstes machen wir Bekanntschaft eines wirklich großen, in Spinnweben eingewebten Krokodils, das uns angreift. Das Ding spuckt erst einmal Spinnen auf Apostrophus, Lady Shilas Schwein, kann aber nichts gegen uns ausrichten und wird zerlegt. Zeljka versucht noch, aus seinem Kadaver weitere Erkenntnisse zu gewinnen, kann sie aber nicht ganz so gebildeten Leuten nicht verständlich mitteilen.

Im nächsten Raum überfallen uns Bogarts, die ebenfalls in Spinnweben eingewebt worden waren, und werden ebenfalls gebraten. Thane findet an ihnen kupferne Armreifen mit dem Zeichen eines bezahnten Fischs. Und auch die Kristalle die wir brauchen sind da. Da wir eigentlich schon alles haben was wir gesucht haben, debattieren wir ob wir weitergehen wollen. Doch die Gier ist stärker als Vernunft, also dringen wir weiter vor.

Der Anblick einer wirklich großen Spinne an der Decke lässt uns innehalten. Zum Glück kann Lady Shila mit ihr reden und sie gnädig stimmen. Die Spinne scheint diese Katakomben als Sommersitz zu betrachten und die eingesponnenen Viecher von vorhin waren ihre Dienerkreaturen. Sie warnt uns vor etwas, das in der Stadt angekommen ist und nicht hierher gehört, und wir haben gleich den grünen Schleim im Verdacht, der das Hirn des Aspis-Anführers gefressen hatte. Mit ein wenig Überredung schenkt sie uns ein lustiges Zauberspielzeug, und lässt uns dann ziehen. Wir malen noch ein weiteres Warnschild vor ihre Tür, damit sich nicht noch mehr Leute in ihre Netze verirren.

Zurück im Lager diskutieren Gelik und Glau über die Affengesänge, die den Dschungel durchdringen. Anscheinend, so Gelik,sagen sie die Ankunft des Königs aller Gorillas, Ruthazek, voraus. Er war ein einfacher Abenteurer gewesen als er Usaru (die andere verschollene Stadt im Dschungel) erreichte, doch in Usaru besiegte ihn ein Dämonenfürst und ließ ihn als den Gorillakönig wieder auferstehen. Alles sehr aufregend. Nun ist er hier. An dem Abend hatte ich das Bedürfnis ein bisschen zu feiern also begleitete mich Thane in die nächste Stadt, um ein wenig Krach zu machen.

Am nächsten Tag brummen die Affen wieder, und Nikeshi hält uns im Lager indem er sagt dass sein Gott ihm vorhergesagt hat dass wir hier bleiben sollen weil wir eine Nachricht empfangen werden. Es wird ziemlich langweilig, und um uns die Zeit zu vertreiben, bringen wie Aerys die Grundlagen der Freuden bei, eine Frau zu sein. Delikater kann ich es nicht ausdrücken, und deutlicher möchte ich nicht werden. Gleichzeitig wird klar, dass Thane eine weitere Persönlichkeit dazubekommen hat, einen älteren Gelehrten namens Gregorius Fisch. Leider lässt sich Herr Fisch nicht mit kleinen Schmerzen vertreiben, und ich möchte Thane nicht halbtot machen um den lästigen Fisch zu vertreiben. Zumindest ist Tharf bisher nicht wieder zurückgekommen. Am Abend sagt uns dann Julivere dass wir noch einmal zurück zu der ersten Katakombe zurückgehen müssen, um dort mehr Details über die noch fehlenden Kristalle zu finden. Die scheinen dort zu sein, wo der Anführer der Aspis sich sein Hirn gegen grüne Schmiere hat austauschen lassen. Ich wette bei manchen Leuten würde das für einen Intelligenz-Zugewinn sorgen.

Nach diesem ziemlich anstrengendem Tag ist es eigentlich fast eine Erleichterung, wieder zurück in den Katakomben zu sein. Julivere findet einige Hinweise auf die fehlenden Kristalle und es stellt sich heraus dass die Katakomben die wir suchen mit einem Fisch mit Zähnen gekennzeichnet sind, sehr ähnlich denen die wir auf den Armbändern der untoten Bogarts bei den Spinnen gefunden haben. Wir beschließen, am folgenden Tag unsere Verbündeten die Bogarts zu fragen was sie über dieses Zeichen wissen. Gegen Abend wird das Brummen der Gorillas wieder leiser.

Die Bogarts meinen auf Anfrage, der Fisch mit dem Zähnen, auch Blutroter Piranha, wäre das Symbol der Verstoßenen und der Verräter. Die haben sich vor langer Zeit vom Stamm abgespalten und folgen einem intelligenten Golem, dem Buschteufel. Gute Nachrichten? Gelik hat auch ein paar Worte über den Buschteufel zu berichten, aber ich bin abgelenkt. Jedenfalls sind unsere Bogarts nicht gut auf sie zu sprechen – wohl weil die Verräterbogarts mehr können als sie. Ach der Neid. Bei unserer Rückkehr im Lager finden wir heraus dass eine Abordnung von geflügelten Gorillas hier gewesen ist um uns zum Festmahl bei König Ruthazek einzuladen. Als sie von unserer Abwesenheit erfahren haben, sind sie eingeschnappt und weggeflogen mit dem Versprechen, am folgenden Tag wiederzukommen.

Stellt euch vor, die kleine Ahi aus dem Badehaus, bei einem König zum Essen eingeladen! Selbst wenn es ein Gorillakönig ist. Cassius scheint auch aufgeregt, jedenfalls frönt er seinen Machtphantasien ein bisschen und meint, dank seines Seelentiers wäre er auch ein geeigneter Gorillakönig. Ich kann nur zustimmen. Es erscheinen acht fliegende Gorillas um uns zum Festmahl mitzunehmen, und dann lässt der große Gorillakönig (er hat keine Flügel) auftischen. Wir dürfen auf Sklaven Platz nehmen und es werden uns diverse Köstlichkeiten der Mawangischen Küche vorgesetzt. Barid segnet den ersten Gang, doch gegen den Rest ist kein Kraut gewachsen: Affenhirne und Pflanzenpygmäenmuss und andere, ähnliche Gerichte landen vor uns. Dazu Bananenschnaps. Thane versucht, sich den Geschmack des Essens mit möglichst viel davon wegzuspülen, und Shila wird kurzzeitig ein wenig übel.

Nach dem Essen wird Diplomatie betrieben, und König Ruthazek gibt uns drei Aufgaben, um zu sehen ob wir fähig sind, unseren Anspruch auf Saventh-Yhi zu verteidigen: in Geschichtenerzählen, Stärke und Kampf sollen wir uns beweisen. Shila erzählt mit ein wenig Hilfe eine hinreißende Geschichte, Cassius versucht mit seinem Kopf ein Bündel Oberschenkelknochen zu zerschmettern – was ihm leider misslingt – und Thane nimmt die Duellforderung des Königs höchstpersönlich an. Zum Glück hat Thane ein, zwei gute Freunde, und so ist er tatsächlich in der Lage, diesen großen dicken Affen in die Schranken zu weisen, so dass er sich ergibt. Der König hält sein Wort und verlässt die Stadt, doch lässt er sich’s nicht nehmen, vor seinem Abgang noch ein paar unklare Drohungen in unsere Richtung auszustoßen. Er hat vor, den Dschungel um Saventh-Yhi zu einer tödlichen Falle für uns zu machen. Bitte erzähle ihm keiner dass ich teleportieren kann.

Und als wir aufatmen, der Entourage des Gorillakönigs beim Abzug zuschauen und uns umsehen, bemerkt jemand dass der Affenkönig direkt vor einem Tor gelagert hat, das mit der Zeichnung eines roten Piranhas gekennzeichnet ist.

Dieser Post wurde Ihnen von Frau Ogg und ihrer Katze gebracht.

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