as I scan this wasted land

Reise nach Vashrak

Auszug aus dem Vademecum des Adeptus Avesandro Rahjácomo Sarastro di Riva del Garda, Esquirio

– Abstieg vom Pass der Blutzinnen in Richtung Orkland. Wir suchen das Orkheiligtum Vashrak um die Sternengabe dorthin zu bringen.

– Beim Abstieg auf ein Wachlager der Orks gestoßen. Haben uns als Emissäre ausgegeben, die in Kezzhara wegen Tributzahlungen verhandeln wollen. Absolut unsinnige Ausrede – aber die Orks haben es Sato nach einigen langwierigen Überredungsversuchen geglaubt. Möglicherweise hat er sie aber auch mit seinem Gefasel derartig genervt, dass sie uns schlussendlich ziehen ließen

– Als wir das Nachtlager aufschlagen wollten ist uns in einiger Entfernung eine Gruppe aufgefallen; Ifirnia ist hingeschlichen und hat rund 30 gefangene Menschen, bewacht von rund 10 Menschen (!) ausgemacht

– Sklavenjäger – zumindest meiner Meinung nach; die Anderen wollten erst Kontakt mit ihnen aufnehmen, weil „es könnten ja auch Tributzahlungen einiger Dörfer für die Orks sein“. Mein Einwand, dass selbst wenn das so wäre man die Gefangenen befreien müsste blieb ungehört. Menschenopfer an die Orks sind klar wider die Zwölfe – aber der Rest der Gruppe wollte lieber zuerst reden

– Ifirnia, Oliandra und ich sind auf die andere Seite des Lagers geschlichen um im Notfall eingreifen zu können; Sato ist ins Lager gegangen um mit den Wachen zu sprechen während Hjalmar und Flavia sich im Hintergrund gehalten haben

– Fazit: Sklavenhändler, die ihre Beute an die Orks verkaufen wollen; endlich waren alle der Meinung dass das unwürdig ist und dass wir die Gefangenen befreien müssen. Einer der Gefangenen ist übrigens der Spieler, der uns geholfen hat das Artefakt zu erlangen

– Länger in der Nacht ausgeruht und der Sklavenkarawane gefolgt; konnten sie vor Einbruch der Dunkelheit finden; Befreiung der Sklaven wird geplant: Armatrutz auf Hjalmar, damit er die Armbrustbolzen abfangen kann, Ignisphaero in das Zelt der Wachen um einen Großteil zu erledigen, der Rest muss im Nahkampf erledigt werden

– IGNISPHAERO erfolgreich gewirkt – ein unglaublicher Effekt; allerdings hat sich die Sache nicht ganz nach Plan entwickelt

– Durch den Ignisphaero auch einen Teil der Gefangenen erheblich verletzt (zu nahe am Eingang des Zeltes der Wachen gelegen); dadurch ist eine Massenpanik entstanden und ein veritabler Steppenbrand wurde zusätzlich ausgelöst; Resultat: 25 Gefangene befreit, 5 Gefangene sind zu Boron gegangen, 5 Wachen getötet, 3 Wachen gelang die Flucht (BEMERKUNG: In Zukunft den Einsatz des Ignisphaero genauer planen und die möglichen Nebenwirkungen vorab genauer untersuchen um solche Probleme zu vermeiden); die Gefangenen sind verständlicher Weise nicht alle gut auf mich zu sprechen. Eine Frau hat ihren Mann verloren – mein Versuch sie zu trösten ist wieder einmal fehlgeschlagen – solche Versuche sollte ich in Zukunft bleiben lassen

– Für uns war die ganze Schlacht sehr erfolgreich: Keine einzige Verwundung – so gesehen ein voller Erfolg

– Die ehemaligen Gefangenen mit den gesamten erbeuteten Ausrüstungsgegenständen und Verpflegung nach Svellttal geschickt – mögen die Zwölfe sie schützen

– Lager gemacht – oder zumindest versucht; Schreie einer Frau gehört und ihr zu Hilfe geeilt

– Ein schreckliches Gefecht mit einem Wesen – halb Ork, halb Stier –wir haben überlebt und es in die Flucht geschlagen; aber der Preis war entsetzlich: Hjalmar schwer verwundet, Oliandra verwundet, Ifirnia getötet (beinahe jedenfalls – doch dazu später), ich verwundet und beinahe leer gezaubert

– Das Eigenartige an der ganzen Schlacht war, dass Ifirnia dem Wesen ein Horn abgeschossen hat – und dann hat sie jede Verwundung des Wesens auch selber erlitten. Und dadurch wäre sie beinahe gestorben – wenn ich sie nicht mit einem Heiltrank gerettet hätte. Währenddessen ist das Wesen geflüchtet. Als sie wieder aufwachte war das erste was sie sah mein Gesicht und ich konnte nicht umhin ihr zu sagen, dass sie nun tatsächlich den Magier „des G’frast“ gebraucht hat. Sie hat‘s mit Humor genommen – oder sie war zu erschöpft um zu protestieren. Den Rest der Verletzungen notdürftig mit einem Trank der vierblättrigen Einbeere versorgt

– Die schwer verletzte Frau zu ihrem Gefährten (einem Goldgräber-Zwerg) zurückgebracht; ihre zwei toten Gefährten begraben

– In der darauf folgenden Nacht von einem Trupp Orks unter der Führung von Grashok Dunkelhand überrumpelt worden – Sato hielt Nachtwache (BEMERKUNG: Das sollten wir in Zukunft lieber bleiben lassen, der schafft das einfach nicht; Kuschelpolster fällt mir da nur ein); den Zwölfen sei Dank hat sich Grashok Dunkelhand an uns erinnert und uns nicht gefangen genommen

– Mit Grashok ausgehandelt, dass er uns zum Stamm der weißen Orks bringt (die bewachen Vashrak, eine Kultstätte aus der Zeit des alten Orkreichs die auch gleichzeitig ein Feentor sein soll) und uns hilft diese von der Wichtigkeit unseres Anliegens zu überzeugen. Als Gegenleistung verlangt er, dass wir ihn von einem Fluch Puschinskes befreien und einen Talisman in die Halle der Macht nach Lowangen bringen und dort verstecken; wir haben zugesagt, da wir keine anderen Möglichkeiten sehen sonst nach Vashrak zu gelangen und unsere Mission zu Ende zu bringen

– Hoffentlich begehen wir damit keinen Frevel wider die Zwölfe indem wir in dieser heiklen Angelegenheit mit einem Ork (der gleichzeitig Schamane und damit Tairach-Priester ist) zusammenarbeiten

– Grashok hat auch gemeint, dass der Fluch, der auf Ifirnia liegt aus dem alten Orkreich stammt und nur von einem sehr mächtigen Feind desselben aufgehoben werden kann – ich sag‘s ja immer: Alle Orks sind G‘frasta

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s