as I scan this wasted land

und das zurecht

Auszug aus dem Vademecum des Adeptus Avesandro Rahjácomo Sarastro di Riva del Garda, Esquirio

– Satos Famiglia braucht ein paar Leute, die sich um das Wohlergehen ihres Landgutes und in weiterer Folge seines Bruders (die Reihenfolge ist meine Interpretation) in der Nähe der Trollpforte kümmern – eine „nette Landpartie“ wie sich Sato ausdrückte mit allerdings (mindestens) zwei Haken: wir haben Winter also meterhohen Schnee und es gibt keine Belohnung (ist ja nur ein Ausflug!)

–     Ich habe für diesen Wahnsinn zugesagt – selbe Mannschaft wie immer bis auf Graziosa Flavia (kann aus Studiengründen nicht mitkommen – sie will sich wohl ihren zarten Hintern nicht verkühlen); statt dessen Janjuk (der aus Lowangen!) der Graziosa Flavia bis nach Gareth vergefolgt hat ist; wir haben von der Famiglia Greifsmantel Pferde geliehen bekommen damit die Reise schneller von statten geht – das wird per se schon ein Abenteuer wenn ich mir Oliandra auf einem Pferd vorstelle – und schneller wird da vermutlich gar nichts werden

– Unbeschadet nach Rommilys gelangt um da Erkundigungen einzuziehen

– Um das Ochsenwasser gereist (dabei haben sich Sato und Janjuk verkühlt) und bis nach Burg Mersingen gelangt

– Burg Mersingen war verlassen und alle Zugänge vernagelt; Hjalmar hat uns auf gewohnt subtile Art (mit seiner Axt) Eingang verschafft

– Die beiden „Schwerkranken“ wurden von Oliandra und Ifirnia ins obere Stockwerk zur Ruhe gelegt; einen derartigen Tanz wegen zweier rinnender Nasen habe ich noch nie erlebt – man könnte fast meinen die Beiden hören schon Golgaris Schwingen rauschen

– Letzte Nachtwache gehabt – eine nackte(!) und schwer verletzte Frau hat sich zu Burg Mersingen geschleppt; heftiges Fieber, schwerer Schock und gänzlich apathisch – DIE hört Golgaris Schwingen wirklich rauschen; die Patientin ist höchstens 20 Götterläufe alt und hat schlohweißes Haar – ich möchte nicht wissen und erleben was sie erlebt haben muss

– Janjuk hat die Frau untersucht (sie hat auch eine schlecht verheilte Narbe ähnlich der nach einer Sectio) und dämonische Persistenzen festgestellt – arkane Analysen scheinen ihm tatsächlich zu liegen

– Mit Hjalmar und Ifirnia am nächsten Tag die Umgebung inspiziert; auf gute zwei Dutzend Untote gestoßen und diese mittels zweier Ignisphaeri vernichtet (diesmal gänzlich ohne Kollateralschäden – abgesehen von ein paar Bäumen) – dieser Zauber verlangt wirklich praktische Anwendung um ihn für die eigenen Reihen gefahrlos zu verwenden

– Beschlossen am Folgetag nach Sancta Boronia zu reisen und die dort ansässigen Boron-Geweihten von den Vorkommnissen in Kenntnis zu setzen

– Angelangt in Sancta Boronia hat unsere Patientin „Wirkung gezeigt“; die dämonischen Persistenzen sind offensichtlich von ihr abgefallen, hat Janjuk analysiert

– Am Tempelgelände fanden wir auch Satos Bruder, der in einem ähnlichen psychischen Zustand war wie unsere Patientin; als unsere Patientin aber Satos Bruder sah wollte sie sich auf ihn stürzen – das konnten wir gerade noch verhindern, ohne allerdings den Grund für ihre Reaktion wahrnehmen zu können

– Offensichtlich ist die Frau von Satos Bruder die Urheberin der ganzen Vorkommnisse; in ihrem unabänderlichen Willen ein Kind zu bekommen hat sie sich offensichtlich mit nicht zu kontrollierenden Mächten eingelassen und auch ihren Mann in die Sache verwickelt

– Die Seele von Satos Bruder mit Hilfe der Boronis und dem geweihten Boden den Klauen der Dämonen entrissen

– Ungesicherte Vermutung: Die Frau von Satos Bruder hat mittels dämonischer Kräfte unserer Patientin einen Dämonenbalg eingesetzt und austragen lassen (alternativ: mit dämonischen Mitteln die normal entstandene und bis dahin ausgetragene Leibesfrucht entrissen)

– Jedenfalls werden wir (Janjuk ziert sich noch, aber wenn er auch nur annähernd göttergefällig ist wird sich das bald legen) aufbrechen und versuchen dem Treiben ein Ende zu setzen und die unheilige Dämonenmeisterin zur Strecke zu bringen; ich sag´s nicht gerne, aber jetzt wäre Graziosa Flavia und ihr göttlicher Beistand wahrscheinlich von großem Nutzen

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