as I scan this wasted land

Putzzwerge, Sarkasmusnekromanten, Schlampenelfen & fast neuwertige Jungfrauen

Bei unserer Rückkehr in die Stadt erfahren wir ein wenig Tratsch – Whylas Lowen erzählt uns dass Ross Mitchell Selina Iasonus den Hof macht. Da soll nur einer behaupten, Rauchen wäre für nichts gut. Tallis erkundigt sich in der Zwischenzeit nach Whylas Vater Captain Lowen und fragt ihn nach dem Armband das er ständig mit sich herumträgt. Der Captain meint, er hätte es schon einmal gesehen, und zwar bei Captain Mitch Weyden, Ross Mitchells Vater. Kompliziert? Mitnichten. Ein hypothetischer Gedanke: Ross trägt aus Protest den Nachnamen seiner Mutter, Mitchell. Hätte Mitch Weyden bei der Heirat den Namen seiner Frau angenommen hätte er Mitch Mitchell geheißen.

Aber zurück zur Raucherstube: darin sitzt Fench, der mich gestern Abend in der Ratte komisch angeschaut hat. Als ich ihn frage ob er mich kennt, tut er betrunken und ich mache ihn mit ein wenig Wasser wieder nüchtern. Leider ist aus ihm keine interessante Information herauszubekommen, also kriegt er noch einmal Wasser über den Kopf geschüttet. Dann gehen wir zurück zu Harb, weil mir einfällt, dass ich Ross Mitchell zum Tee eingeladen habe.

Unterdessen verbringen Skorina und Marra ihre Zeit auf dem Friedhof und erwägen eine Grabschändung, und in unserem Gasthaus hat eine neue Kellnerin angefangen.

Beim Tee erzählt Ross vieles von seiner Familie. Wir fragen ihn nach Selina Iasonus aus, und er meint, er könne sie nicht dem Leben aussetzen das er ihr bieten würde wenn er sich von seiner Familie lossagte. Er scheint uns nicht alles zu sagen, meint Zyane, stellt beim Hinausgehen Ross ein Bein und tritt ihm in die Nüsse. Der Junge ist völlig entsetzt – in seinem Leben scheint es wenige rabiate Halblingsfrauen zu geben – und meint, er würde darüber nachdenken ob er uns noch mehr sagen möchte. Immerhin haben wir Alasdair und Eneris einen Freund verschafft (hoffe ich) und haben erfahren dass der Nekromant den Eneris heiraten soll den Namen Saville trägt, der besser klingt als Eneris Mädchenname, den ich ständig vergesse.

Avis kommt unterdessen vom Friedhof und meint, wir sollen mitkommen, weil sie dort etwas Kurioses gefunden haben. Es stellt sich als eine Leiche heraus. Nicht aufregend auf einem Friedhof, möchte man meinen, und vielleicht ist „gefunden“ auch nicht der richtige Ausdruck. Vielmehr hat Marra die Leiche ausgebuddelt und festgestellt, dass ihr Verwesungsgrad nicht dem Einlagerungsdatum auf dem Stein entspricht. Die Leiche ist frisch. Marra findet später heraus, dass es die Leiche der erwürgten letzten Kellnerin die in unserem Gasthaus gearbeitet hat. Seit zwei Wochen dachte jeder, sie wäre mit einem Matrosen durchgebrannt, aber leider ist sie bloß tot.

Alle gehen zu Alastairs neuen Farm während ich mich zum Gasthaus begebe um zu schlafen. Mitten in der Nacht wache ich in einem Albtraum auf, in dem mir Käpt’n Harb selbst erscheint. Das Haus ist dem Deck der Letzten Braut, seines Schiffes, gewichen. Er hat einen guten Lacher und raucht, teilt aber seinen Tabak nicht gerne. Man findet mich am Fuß der Treppe. Unser Wirt ist entsetzt und gibt mir beim Frühstück ein extra Ei auf den Teller.

Bevor es Frühstück wird, brennt es nachts in der Stadt, irgendjemand hat den Haken angezündet und wir schließen uns den Stadtbewohnern beim Löschen an. Ross wohnt hier, kann sich aber retten. Avis stellt fest dass jemand wohl einen Brandpfeil von einer Dachluke aus geschossen hat um das Haus anzuzünden. Viele Leute spekulieren über die Gründe für den Brand, doch keiner hat konkrete Hinweise. Flinter, der Wirt des Hakens schaut mich entsetzt an. Es stellt sich heraus dass er seinen Kumpels Haff und Kayla Tipps gegeben hat, wie sie mich am besten in die Sklaverei verkaufen könnten. Nichts was man dagegen machen kann, also gehen wir schlafen. Deshalb wird das weiter oben erwähnte Frühstück eher zu einem Mittagessen.

Der nächste Tag ist klar, das Wetter ist gut, und wir machen einen Spaziergang zum Turm des Mr. Saville. Ein Zombie macht die Tür auf. Der Geruch dieser Immobilie ist recht gewöhnungsbedürftig, ebenso wie der Besitzer (und sein Geruch). Er übt sich im Sarkasmus, wohl wissend dass er uns bei jedem Widerstand in eine Sammlung von Marionetten verwandeln kann. Wir besprechen die Hochzeit am nächsten Tag und er erklärt sich sogar bereit, Marra als Putzkraft, Dekorateurin und Trauung ausführende Klerikerin auszunützen. Sie macht sich sogleich voller Energie daran, die Bude auf Vordermann zu bringen.

Auf dem Rückweg finden wir Alasdair auf seiner Farm. Jemand scheint den rauen Boden mit seinem Gesicht aufgewischt zu haben. Wir beschließen, ihn zu verbinden und mit in die Stadt mitzunehmen, weil wir nicht zulassen können dass er täglich vermöbelt wird wenn wir ihn gerade nicht schützen können.

Spencer, der Wirt des Wimpels weiß vieles über die Geschichte der Insel. Im Schwarzen Brunnen soll ein Piratenschatz versteckt sein. Ein König soll noch auf der Insel begraben sein. Im Wald soll vor 70 Jahren eine böse Hexe von einem Inquisitor verbrannt worden sein. Und Iasonus selbst soll befohlen haben, Alasdair von der Insel zu vertreiben. Es ist ziemlich unklar warum er ihm erst eine Farm schenkt und dann hinauswerfen will, doch fürs erste bleibt Alasdair bei uns.

Von Saville haben wir wir auch von einem zweiten Magier auf der Insel erfahren, doch nichts weiter über ihn. Er kann recht schwierig sein wenn er das möchte. Der Altersunterschied zu seiner Braut ist recht beträchtlich (so um ein Jahrhundert dürfte da schon sein). Dies scheint Tallis zu erschüttern, der Eneris trotz ihrer langweiligen Art doch recht süß zu finden scheint. Er möchte sie ungern an einen uralten Mann verheiratet sehen und in der Nacht bietet er ihr an, ihr zur Flucht zu verhelfen.

Am nächsten Morgen strahlt Eneris und nimmt an, nun würde sie Tallis heiraten und mit ihm die Insel verlassen. Wir kaufen ihr ein Hochzeitskleid und verschiffen sie zu ihrem Verlobten, dem 120jährigen Nekromanten. Elfen sind nun mal Schlampen, und was für Eneris ein Heiratsversprechen ist, ist dem – übrigens ebenfalls 120jährigen – Tallis ein wenig Trost. Feris klärt sie darüber auf – die Stelle an der Tallis bis vor kurzem war ist von viel frischer Luft gefüllt. Jedenfalls gibt es zu Mittag eine Hochzeit, zu der ich die halbe Insel einlade. Leider lassen sich nicht so viele Leute blicken, aber immerhin ein paar. Eneris Gesicht ist wunderschön und versteinert über ihrem cremefarbenen Brautkleid. Ich habe das Gefühl, sie möchte es Tallis zurückzahlen. Ich glaube er versteht es nicht, sein Geschenk an sie ist eine Callistria-Fibel (praktischerweise ohne die Teile wo es um Vergeltung geht…).

Wir besuchen Iasonus um die Lage um Alasdair zu klären. Er meint, er will ihn von der Insel weg haben, weil er von einem Mann mit einem Raben-Ring dazu aufgefordert wurde. Anscheinend hat der Verein, zu dem dieser Unbekannte gehört recht viel Einfluss. Ich habe keine Ahnung was wir mit Alasdair machen sollen. Hoffentlich kann er irgendwie trotzdem hier bleiben.

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