as I scan this wasted land

Furchteinflößende HarpyenpilgerInnen und bekennende SünderInnen

Die Hauskatze weckt mich. Sie scheint unsichtbar zu sein, Grund genug, Tallis zu wecken und ihr nachzujagen. François, den wir unterwegs treffen scheint ein Arm zu fehlen – offenbar ebenso unsichtbar wie Teile unserer Hauskatze. Als wir sie schließlich finden, lässt sie sich von mir streicheln, und meine Fingerspitze wird ebenso unsichtbar. Anscheinend hat die Katze eine Flasche Unsichtbarkeitstrank getrunken, oder umgeworfen, nass geworden und sich dann beim Putzen unsichtbar geleckt. Offenbar ist im Haus ein Vorrat an Zaubertränken die ständig von der Katze umgeworfen werden. François leugnet jegliche Kenntnis. Unterdessen ist eine Frau im Haus angekommen, die sich Kartazostra nennt. Feris und Tallis scheinen sie zu kennen. Und um den Vormittag noch aufregender zu machen, kündigt François Gäste an: den Pentecosta von Omenopium samt Leibwache.

Der Pendecosta entführt Tallis und Feris. Später erfahren wir dass sie auf dem Schiff des Pentecosta vor Absalom gelandet sind; als Vertreter der Loge der Eulen sollen sie eine Weltuntergangsmaschine zu den Minotauren in den Bergen hinter Absalom bringen, damit diese sie zerstören mögen. Aber erst einmal sind sie verschwunden. Dann kündigt François noch einen weiteren Besucher: ein Oger der sich als Oldin vorstellt möchte bei mir anheuern. Da all die starken Männer außer Haus sind, fühle ich mich schwach und schutzlos und beschließe, ihn in meine Dienste aufzunehmen, erst einmal für zehn Tage. Der Professor unterdessen hat gute Ideen wer dieser „Yorkshire“ sein könnte, den Gunnar in seinem dämlichen Brief erwähnt. Ich versuche bei der Kundschafter-Loge mehr über Yorkshire zu erfahren, leider vergebens.

Am nächsten Tag sind Tallis, Feris und Halcyon zurück. Laut Tallis ist Feris ohne Halcyon herumgegeistert und war nicht zu ertragen. Komisch eigentlich, sonst ist er ein netter Junge – nur ein furchtbarer Morgenmuffel. Sie bringen die Nachricht von der Weltuntergangsmaschine und dem Plan sie zu zerstören. Daraufhin gehen wir zum Prinzen der Minotauren und werden dank einer Schriftrolle die wir mal (vom Spiegelhändler) erhalten haben vorgelassen. Er schreibt Empfehlungsbriefe für uns und gibt uns Tipps wie wir es zu den Minotaurenstämmen schaffen sollen, ohne von den Zentauren und/oder den Harpyen gefressen zu werden.

Auf dem Weg in die Berge geraten wir in ein Unwetter, das uns zwingt, unter einem Felsvorsprung Schutz zu suchen. Dummerweise treffen wir dabei auf eine Erinnae und müssen gegen sie kämpfen. Noch blöder ist dass Kartazostra und ich auf ihre Frage ob wir zu den „Furchteinflößenden Harpyenpilgern und bekennenden Sündern“ gehören mit ja antworten. Kaum ist die Erinnae tot, spüre ich ein Brennen auf der Brust und bin Trägerin einer ziemlich schlimm aussehenden Rune die mich als Mitglied dieser dämlichen Pilgerpartie ausweist. NICHT SCHÖN.

Als der Regen vorbei ist, fahren wir weiter bergauf und merken bald dass wir von Reitern verfolgt werden. Sie scheinen nicht an einem Gespräch mit uns interessiert zu sein. Zum Glück schaffen wir es noch rechtzeitig in die Domäne der Minotauren, die die Reiter von den Pferden fegen und uns retten. Nach kurzem Misstrauen werden wir dank der Briefe des Prinzen zu einem der Häuptlinge vorgelassen und können die Weltuntergangsmaschine loswerden.

Als wir wieder in der Stadt sind, ist der Pentecosta von Omenopium in der Zwischenzeit in der Loge der Eulen gewesen. Er hat die Schulden der Loge verglichen – immerhin 180 000 Goldmünzen – und hat uns ein Kästchen und einen Brief hinterlassen. Als wir François fragen ob wir nun echte Eulen sind, meint er, dazu müssten wir irgendwohin auf irgendeine Insel pilgern. Mir reicht es langsam mit Inseln. Es gibt im Prinzip nur eine Insel auf die ich möchte und da kann ich im Moment nicht zurück.

Am selben Tag kommt jemand drauf dass eines der Bilder in der Loge aussieht wie eines der Bilder das wir im (echten) Haus von Rocher gesehen haben. Es stellt sich heraus dass auf dem Bild eine gewisse Karinna vom Haus Rocher abgebildet ist, deren tragisches Schicksal es war, Ilsea zu werden. Zufälligerweise sieht sie auch unserer Elisa von der schwarzen Tigerperle ähnlich.

Als mir wieder einfällt dass ich verflucht bin, frage ich den Professor darüber aus; er scheint einen Kommentar von mir in den falschen Hals zu kriegen, denn plötzlich schmeißt er mich aus der Bibliothek raus und meint, ich soll mich gefälligst bei ihm entschuldigen. Wofür, du kleiner Klotz? Auch Oldin kann ihn nicht umstimmen.

Unterdessen erkundigt sich Tallis nach einem Lotsen der ihn zum Wrack der … wie auch immer dieses Schiff heißt … bringen würde. Am Abend gehen Feris und ich zu Nocturna und konfrontieren sie mit ihrer Tat – sie hat Sniefi und seine Kumpels das Genie aus dem Körper gesaugt. Sie meint, die Gruppe hätte vor Jahren ihre geliebte Großmutter grundlos getötet und das wäre ihre Rache. Die Rache scheint sie jedoch nicht glücklich zu machen. Wir schlagen ihr vor, Sniefhart und seine Freunde auf die Probe zu stellen, ihnen eine Möglichkeit zu geben, ihre Essenz wiederzugewinnen. Als wir uns verabschieden, scheint sie darüber nachzudenken.

Und dann das Beste überhaupt: als Marra sich mit Edward herumtreibt, überhört sie am Nebentisch wie irgendwelche Leute planen, uns zu vermöbeln und aus der Loge der Eulen zu werfen. Nun da er schuldenfrei ist, scheint unser François uns wieder loswerden zu wollen. Diese Kakerlake.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s