as I scan this wasted land

Zylinder, Frack, Schal und keine Hose

Der Tag beginnt mitten in der Nacht mit Frau Webers Schrei – sie hat Tallis tot in seinem Bett gefunden. Zum Glück stellt sich der Tod als übertrieben heraus und wir können ihn wiederbeleben. Anscheinend hatte er nächtlichen Besuch vom Geist eines Matrosen. Den Rest der Nacht verbringt er in der Bibliothek.

Frau Weber ist am Morgen immer noch erschüttert und während wir reden, erzählt sie noch davon dass François sich gestern Abend wie wild gebärdet und ungewöhnliche Sachen von sich gegeben hätte – er sagte, jemand würde die Wahrheit kennen, ein Gegenstand müsse geholt werden und die Häuser würden die Wahrheit kennen. Er hat auch den Namen Mabeus erwähnt. Bei etwas Nachdenken kommt jemand darauf dass Mabeus Ormus das Buch geschrieben hatte, nach dessen Lektüre François dem Schwachsinn verfallen war.

Unterdessen entdeckt Viz ein Theater im Haus. Unter einer Kiste voller Schnurrbärte entdeckt Tallis eine Falltür, und darunter findet sich ein Keller aus dem Klopfgeräusche erklingen. Wir warten kurz ab, und dann bricht die Kellermauer unter Hammerschlägen ein. Eine Gruppe von vier Leuten macht sich darauf, unsere Wohnstätte zu durchsuchen und vermutlich auch auszurauben. Der Vorderste hält uns einen Moment lang für untote Verliesmonster, aber zum Glück können wir ihn von dieser Idee abbringen. Anscheinend sind sie auf der Suche nach der Loge der Eulen (in diesem Fall, Bingo), und wollten ihre Schätze akquirieren (die suchen wir auch). Den Gruppensprecher, namens Maroso, lassen wir hinein ins Haus und in die Bibliothek – der Professor ist in seinem gnomischen Furzkissenseminar und kann nicht protestieren – den Rest schmeißen wir raus und versperren den Keller so gut es geht wieder.

Der Barkeeper vom Roten Halbmond stellt sich als nächster ein. Überraschenderweise betritt er das Haus durch die Vordertür nachdem er angeklopft, sich bei Frau Weber vorgestellt und nach uns gefragt hatte. Er erkundigt sich ob wir Nocturna gesehen hätten – haben wir nicht – aber nachdem er weg ist, geht Feris noch einmal zu ihrer Wohnung um sich nach Spuren umzusehen.

Als wir gerade das Haus verlassen wollen um im Pharasma-Tempel Tallis Heimsuchung untersuchen zu lassen, bekommen wir einen weiteren Besucher. Dieses Mal ist es einer der rauen Jungs die einst von François angeheuert wurden um uns aus dem Haus zu ekeln. Er betritt das Haus wie es bei uns Sitte ist, nämlich durch den Kamin. Obwohl Tallis scharf darauf ist, sich an ihm wegen des Juckpulvers zu rächen, lässt er ihn ins Zimmer herabsteigen. Der Mann entschuldigt sich für seine vergangenen Missetaten und meint, er würde sich ungern in Ks Revier herumtreiben. K ist unser neuester Hausbewohner, ein Halbling, der mich in seinem Drang, Dinge zu stehlen an Zyane erinnert. Zyane war allerdings hübscher. Vom Juckpulver weiß unser Besucher allerdings nichts. Ich behaupte immer noch, das Juckpulver stammt vom Professor und seiner Partie gnomischer WitzboldInnen.

Im Tempelbezirk erkundigen wir uns wer die Heimsuchung von unserem Elfen nehmen könnte und erfahren dass die Klerikerin Skuld wohl die beste wäre – sie ist allerdings verschwunden. Wir beschließen sie zu suchen und kriegen einen Hinweis auf den Pharasma-Schrein am Hafen. Allerdings ist wenn wir ankommen gerade keiner vom Klerus da, und so kehren wir in die Eulengasse zurück.

Unterdessen riecht Halcyon in Nocturnas Wohnung Spuren vom Leierkastenmann, also statten Feris und er ihm einen Besuch ab. Der meint er hätte uns in Nocturnas Auftrag ausspioniert und außerdem gesehen wie vor zwei Tagen ein zusammengerollter Teppich aus ihrer Wohnung getragen wurde. Feris folgert dass sie möglicherweise darin entführt wurde und befragt ihre Nachbarn dazu. Diese sind nur zu bereit über Nocturna zu lästern, bestätigen aber dass eine große Person einen Teppich aus ihrer Wohnung geschleppt hat, die wäre aber nie wirklich hinein-, nur hinausgegangen. Halcyion vermutet jemanden der fliegen kann. Die Suche geht weiter.

Abends kehren die Beiden dann zurück nach Hause in die Eulengasse und treffen dort erst einmal auf Maroso, der wohl einen Bibliorgasmus hatte, und schmeißen ihn hinaus – aber er darf morgen wieder zurückkommen. Dann wird Lord Gyr vom Hause Gyxx angekündigt, der sich nach François erkundigen will. Nebenbei raucht er auch alle meine Zigarren weg, und hält irgendjemandem der dumm genug war danach zu fragen einen Vortrag über die Großen Familien von Absalom. Ich wische derweil den Sabber von François Mund weg und ärgere mich im Stillen (weil laut was sagen traue ich mich nichts mehr seit dem Harpyen-Debakel) über meinen schwindenden Zigarrenvorrat. Jedenfalls kommt während der Geschichtsstunde heraus dass Galilos der Erbe des Hauses Rocher ist. Gyr lästert außerdem über die Familie Ahnkamen, sind wohl Intimfeinde?

Jedenfalls geht er dann endlich und wir beschließen, Tallis beim Schlafen in der Bibliothek Gesellschaft zu leisten. Zum Glück ist der Professor immer noch auf seinem Furzkissenseminar weg und kann sich nicht über uns aufregen. Der Geist sucht Tallis wieder heim, aber er kann ihn nicht mehr anfassen. Anscheinend hat Tallis heutiges Gebet im Pharasma-Tempel geholfen.

Am folgenden Tag will Frau Weber unsere Sachen für ein Fest bügeln, doch eigentlich ist nur Feris eingeladen. Dann gibt es Frühstück, bei dem es Feris endlich einfällt dass er uns erzählen wollte dass er Nocturna gestern Abend schon in einem Keller unweit ihrer Wohnung tot aufgefunden hat. DAS SIND JA NACHRICHTEN DIE BIS ZUM NÄCHSTEN TAG WARTEN KÖNNEN. Manchmal frage ich mich was in den Köpfen von Feris und Halcyion vorgeht. Vermutlich nicht viel.

Bei der Leiche angekommen wirkt Tallis irgendwelche Magie und kann daraufhin genau sagen, wer Nocturna auf dem Gewissen hat – ein Gargoyle in Frack-Oberteil und Zylinder mit Schal. Offenbar verbringt er seine Tage als normaler Gargoyle, aber nachts zieht er sein Kostüm an und verbreitet in Absaloms Straßen Schrecken als Mr. Gargoyle, der Assassine. Marra zieht mit Feris und Halcyion los um im Roten Halbmond Bescheid zu geben, während der Rest von uns sich zum Hafen aufmacht um dort nach Skuld zu suchen.

Beim Pharasma-Schrein am Hafen bekommen wir einige Hinweise auf Skulds Halbbruder Haggis. Wir finden ihn in seiner Stammkneipe dem Gelben Elch und stellen fest dass der Halbbruder der (Menschenfrau) Skuld ein Halbling ist. Wie das wohl zustande kam? Es gibt eine gute Erklärung dafür. Haggis erzählt uns was er über Skulds möglichen Aufenthaltsort weiß und gibt uns ein Halstuch, das als Erkennungszeichen für sie dienen könnte. Unterdessen wird K von den anderen Halblingen mit Ehrfurcht behandelt. Beim Hinausgehen schmeißt er eine Lokalrunde, die er aber nicht bezahlt. Das bringt Tallis auf, der ihn daraufhin auffordert zu bezahlen und ihn zur Bekräftigung seines Arguments die Treppe hinuntertritt. In einer gewissen Missstimmung machen wir uns auf den Weg nach Hause.

Dort angekommen erfahren wir dass wir doch zum gleichen Fest wie Feris eingeladen sind. Feris und Marra haben von Nocturnas Garderobe im Roten Halbmond ihre Seelensauger-Tentakelmaschine mitgenommen. Die Hochzeit wird nett und zum Glück ist das Brautpaar nicht miteinander verwandt – ganz anders als diese zwei Leute in deren Hochzeit wir neulich im Himmelfahrtshof hineingelaufen sind. Es wird ein nettes Fest mit Essen und Tanzen. Als wir nach Hause kommen, sind Tallis Besitztümer aus seinem Zimmer verschwunden. Er beschuldigt sofort K, der daraufhin eine Entschuldigung von Tallis für seinen Treppenflug verlangt. Die Diskussion endet in einer geknirschten Entschuldigung von Tallis. Das Ganze deutet auf eine sich anbahnende, ganz großartige Freundschaft hin, vor allem als am nächsten Tag alle Besitztümer weg sind, aber Tallis Bett verschwunden ist.

Wir erwarten den Geisterkapitän in der Bibliothek, und wie erwartet erscheint er auch. Da Tallis nun unter Pharasamas Schutz steht kann er ihn nicht mehr würgen, also lässt er sich herab mit uns zu reden. Er verlangt dass wir die zwei Dolche seiner Familie in Kador am Fluss Sphinx in Osirion übergeben und außerdem seine Knochen vom Meeresbogen bergen und sie begraben, damit er endlich Frieden finden kann. Wenn ich mich richtig erinnere war beim Schiff so ein grausiges Tentakelvieh im Wasser. Ich mag da nicht tauchen gehen.

Am folgenden Tag machen wir uns vormittags auf den Weg ins Shellyn-Kloster und finden dort tatsächlich Skuld. Angeblich ist sie so gut dass sie sowohl Geister bannen als auch wirklich gut Flüche brechen kann – wäre gar nicht so schlecht für meine verlorene Seele. Sie weiß nicht wer hinter ihr her ist, aber scheinbar sind wir die Ursache all dieser Morde, denn die einzige Verbindung zwischen Nocturna und Skuld sind wir und die Mord(versuche) durch Mr. Gargoyle. Wir beschließen, Tallis am nächsten Morgen als Skuld zu verkleiden (unter „wir“ meine ich „jemand anderer, nicht ich“) und Mr. Gargoyle damit eine Falle zu stellen. Ich habe auch keine Ahnung wem das eingefallen ist. Jedenfalls lässt sich Mr. Gargoyle fangen und verprügeln, doch bevor er mit all seinen Antworten sterben kann, stabilisiert ihn Skorina und somit kann er uns hoffentlich von Nutzen sein.

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