as I scan this wasted land

alors on dance

Die Stimme des Volkes: Ifirnia Rabengefieder

Mei, du glaubst ned, wos’d fiar an Schmorrn tramst, wann’st in Kett’n auf anm Sklav’nschenack’l liegst. Mi hot’s umg’haut vuar lauta Hitz und Dreck. Und donn woch i auf in an’m Gort’nhäusl, ois is leiwand, Sklov’n bringan mia’s Frühstück und i reg mi ned amoi auf drüba, doss i Sklov’n hob.

I hob no nie in mein’m Leb’n an Termin g’hobt, jetzt sogt ma auf amoi ana, dass mi Leit eig’lod’n ham, irgendwöche bloßfuaßate Bauern. Na, wann mi scho sprech’n woin, konn i ned ’na‘ sog’n. Wia i zu denare geh, wü da bloßhapate Heiptling, doss i Mogia oda Priesta find, de wos eana höf’n. ‚Heast Schindlicha, wia is da denn? I frog sicha kan Mogia. Oba Priesta san in Urdnung.‘ Eana Föda san am Eigengan, oba eigentlich waß i ned, warum, und eana Durfpflanzal, des wos opfarn wuin fia eana komische Götta, hot si an oarg’n Schimmelpüz g’fongan. Drum hot’s ned amoi so gach zuaschnapp’n kennan, oarm’s Schnappi! Wos haßt, du glaubst ma ned, doss a Pflanz’n zuaschnappt?! Wia a Krobkodü sog i da und soichane Bletsch’n hot des Greib’l!

Oiso, wo woa i? Wia i zruck kumm, is da Hjalmar voi traurig, wei’s eam sei leiwande Tätowierung ned geb’n woin, de schoflat’n Uthruia-Gfrasta. Mia gfoit’s hiar a ned so wirkli, vuar oim wei i mi ned wia i söbst füh. Es konn de Frömmste ned in Fried’n leb’n, wann’s dena onder’n ned gfoit, hot de Rosi-Tant oiwei gsogt. Und recht hot’s g’hobt. Hiar posst wos ned und wonn uns wear höf’n konn, dann san’s de Priester. Wonn wer wos waß, wia ma an Priesta zu Hüf kriagt, donn is da Herr Grof. Dea wü ma a höfn, sowoi, doss ma außekumman aus dera G’schicht, ois auch mit’m Schnappi und de Föda.

Find’n tuan’s a nix, oba da Hjalmar und da Grof san wenigstens stoark, dass ma’n Schnappi festhoit’n, damita sei Medizin kriagt, des oarme Pflanzal. Mia nehman eam mit, damita si nimma osteckt bei de Föda. Außadem san’s dann motivierta, doss uns a ondars Viech fia de Pflonz’n geb’n, de wos de ondar’n brauch’n, damit de Priesta uns z’hausschicka. Des is ma ois vü zu hoch, oba wamma’s brauch’n, dann bring ma’s hoit mit.

Fia nix gibt’s nix, haßt’s oiwei. Damit uns a Priesta hüft, miass’n mia a wos tuan. I waß zwoa ned, wos a leiwand’s Abendess’n uns weitabringa soi, oba de g’scheit’n Leit wean’s scho wiss’n. Kloa, dass da Avessandro des Gfrast nia do is, wann’ma eam braucht. De Lösung fia des Problem hätt‘ da Rosi-Tant goa ned ‚taugt. So a komische Priestarin schneid’t eanam Schackel de Köhl’n duarch und mit dem Bluat ruaf’ns an Avessandro inan Kearpa von an’m Mogia vo hia, an Bluatmogia! Schleich di, wonn is mei Leb’n sooo g’schiss’n wuard’n? A wann ned olle Mogia Gfrasta san, Bluatmogia und Bluatmogie san’s sicha, des hot de Rosi-Tant bei eam Leb’n g’schwuar’n und de woa aus Ysilia, de Rosi-Tant.

Seit wonn kennt si a Mogia mit Föda aus? No goa ned. Oba wann de Föda ned weg’n wos natiarlich’n stearb’n sondarn weg’n Mogie, donn wiss’ns des, de Mogia. San ja a schuild, de Gfrasta! Naiarlich steckt a bese Mogie dahinta, sunst hätt i jo g’fund’n, wos de Föda umbringt. Jetzt miass ma nuar mehr des Gfrast find’n, des wos mit dämonischa Mogie umanandpfuscht. Vafluacht g’heats! Des anzige wos ma ham is da kloan’s Goidtrepfal, aus dem de durt Tätowierung’n moch’n, wie’s da Hjalmar woit. Drum woar’ns so gnaschtig, de Hundling‘!

Des Gfrast find ma donn bei de schwindlich’n Priesta von anm Kalendagott, der wos a mit Radln und Schraub’n wos zum tuan hot. Wos fia a Voik braucht an Kalendagott? Ma wurscht. Wennma in den Temp’l miassn und mit dem Gfrast red’n, donn moch ma des hoit. Da da Hjalmar es ned so hot mit’m Wossa und mit da Rüstung eh schwimmt wia a Sta, vasuacht’s da Grof mit mia inan Temp’l zu schwimma. Wos fia a Tempel hoit si fleischfressende Fisch‘? De ham’s nimma olle beinand, de Uthuria!

De Tiar is voi deppart, du muasst irgendwöchena Blattln in an Rüll’n in da Wond schiab’n, donn geht de Tiar auf. Wer kummt auf sowos? Des dauat ewig, bis ma des off’n hom, oba kennan’s olle einekumman. I sog’s eich, wos ma da ois begegnet is, in dem Temp’l geht auf ka Kuahhaut. Fliagende Zohradln, riesige Modö von Stearna und da Praiosscheib’n und dem Madamoi. Und donn hamma glei drei Moi einemuass’n wei ma’s ned dapockt ham, doss ma des richtige Gfrast außefang’n. Dafia hamma beim dritt’n Moi glei de gonze Priesta und Kampfmogia mitgnumma, damit eam urdentlich biarnen, den Hundling.

Na und wamma scho amoi in an’m ondarn Kearpa steckt, donn muass ma a a richtig rahjanisch’s Festl moch’n, hot de Oleandra g’mant. Und worum eigentlich ned? I sog’s da, wonnst nia mit an’m exotisch’n Prinz’n gschlof’n host, host ned wirklich g’lebt! Und auf de Wesiheit brauch i jetz a Schnapsal. Prost!

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