as I scan this wasted land

verdiente Bürger allesamt

Auszug aus dem Vademecum des Adeptus Avesandro Rahjácomo Sarastro di Riva del Garda, Esquirio

In Chorhop

–     Unsere Befreiung haben wir mit einem ausgiebigen Festmahl gebührend gefeiert – und währenddessen hat Sato gearbeitet; das Leben als Schutzprätor hat nicht nur Vorzüge

–     Später in der Nacht ist Sato noch zu uns gestoßen – er war offensichtlich bei einem Bankett im Hause Zeforika anlässlich der Neueinführung der Prätoren geladen gewesen; die Familie Zeforika dürften die wahren Herrscher der Stadt Chorhop sein

–     Untertags hatte ein Geldbeutel den Besitzer gewechselt um sicher zu stellen, dass die Patrouillenroute diese Nacht im Tulamidenviertel ohnehin geändert bliebe; der neue Eigentümer des Beutels war der Schutzprätor geworden

–     Diese Fragestellung hat natürlich die Freunde des Schutzprätors dazu gebracht in leicht illuminiertem Zustand dem dahinterliegenden Umstand auf den Grund gehen zu wollen – es hätte ja was Schlimmes passieren können im Tulamidenviertel

–     Dem war dann auch so, als sich ein Pfeil – abgeschossen von Ifirnias Bogen – in die Hand eines tulamidischen Dieners bohrte; zu ihrer Ehrenrettung sei allerdings gesagt, dass der in den Garten stürmende Wachhund auch wirklich scheußlich anzusehen war

–     Von diesem Vorfall abgesehen war alles ruhig im Tulamidenviertel und die Freunde des Schutzprätors machten sich wieder unverrichteter Dinge auf den Heimweg

–     Zu Beginn des nächsten Tages entstand ein Tumult am Jaguartor – eine Moha wollte mit einem Pferd das angeblich der Garde gehörte in die Stadt um das Pferd zu verkaufen

–     Da wir den Zwölfen sei Dank sehr rasch beim Tor waren konnten wir Schlimmeres verhindern und die Moha in die Garnison geleiten

–     Dort erfuhren wir von der Moha, dass die Piraten des Ortes Nasha drei Stadtgardisten entführt, die Steuereinnahmen geraubt hatten und die Gardisten offensichtlich hinzurichten gedachten

–     Nach einer kurzen, hoch politischen Diskussion mit der Kriegsprätorin und der Almosarin bot der Schutzprätor an, dass wir als Gruppe die Gefangenen retten würden– wir wollten es zumindest versuchen

–     Der Weg nach Nasha verlief ereignislos und dank unserer Verkleidung als Piraten gelang es uns auch unbemerkt in die Nähe der Ansiedlung zu gelangen

–     Der Ort wurde durch eine Palisade gesichert und zwei Piratenschiffe lagen in der Nähe der Küste vor Anker. Außerdem waren in den Mangrovenwäldern Salzwasserkrokodile unterwegs sodass an eine Befreiung im Handstreich oder durch das Wasser nicht zu denken war

–     Wir entdeckten, dass die Gefangenen in sogenannten Flutkäfigen eingesperrt waren – Käfigen also, die bei Flut fast zur Gänze unter Wasser standen um die armen Männer zu quälen. Die Verfütterung an die Krokodile war für den übernächsten Tag vorgesehen

–     Es galt also rasch zu handeln und einen entsprechenden Plan zu entwickeln

–     Oliandra würde die Torwache betören und dann mittels BANNBALADIN gefügig machen; Hjalmar und ich sollten unter Einsatz eines SILENTIUM zu den Flutkäfigen vordringen und die Gefangenen befreien während Sato und Ifirnia in das Hauptgebäude eindringen sollten um die Steuereinnahmen sicherzustellen

–     Der Plan funktionierte gut (die Abweichung, dass wir schon einen Gefangenen von einem Pfahl am Dorfplatz schneiden mussten wo er ausgepeitscht worden war verursachte keine Probleme) – allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt als die Flucht der Gefangenen bemerkt wurde

–     Ein Hauptproblem dabei war, dass die Gefangenen in einem derartig schlechten körperlichen Zustand waren, dass wir sie tragen mussten; Hjalmar trug zwei und ich einen – keine Ahnung wie Hjalmar das überhaupt schaffte – aber die Geschwindigkeit litt doch deutlich darunter und an eine schnelle Flucht war nicht zu denken

–     Mir gelang es mittels eines DESINTEGRATUS eine Bresche in die Palisade zu schlagen – und gerade als wir durch diese flüchteten wurden wir von einem Schrappnelregen von den Geschützen getroffen; einer der Gefangenen verlor dabei sein Leben, aber das bemerkten wir zu dem Zeitpunkt nicht

–     Mittels eines IGNISPHAERO gelang es mir die Geschütze zum Schweigen zu bringen und wir versuchten unsere Flucht weiter fortzusetzen

–     Ifirnia holte uns als „erste Verfolgerin“ ein und Sato lief zum Tor um die anderen Verfolger auf eine falsche Fährte zu locken

–     Die durch die Bresche in der Palisade stürzenden Verfolger erledigte ich mittels eines AUQASPHÄRO aus dem Stab und schlussendlich gelang es uns mit den Gefangenen den schützenden Dschungel zu erreichen

–     Dort heilte ich den Schwerstverletzten mit einem BALSAM aus dem Stab und war dann so richtig erschöpft. Oliandra heilte die Gefangenen und auch meine Verletzungen

–     Der Rückweg verlief den Zwölfen sei Dank ereignislos und so konnten wir die beiden überlebenden Gefangenen heil nach Chorhop bringen; die Reputation des Schutzprätors unter der Bevölkerung im allgemeinen und unter der Stadtgarde im speziellen ist meiner Ansicht nach durch diese mutige Tat deutlich gestiegen – er wird das gute Ansehen schon noch bitter brauchen denke ich

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