as I scan this wasted land

bleiche Königin, schwarzer Pharao

Die Exkursion ins Finsterreich ist ein großer Fehler, möchte ich anmerken. Tief in der Finsternis sieht man so gut wie nichts, und mit einem magischen Licht ist man auf Meilen ein gut sichtbares Ziel. Nachdem wir durch das Portal gegangen sind – ohne uns darum zu kümmern wie wir zurückkehren sollen – finden wir uns auf der Spitze einer riesigen Pyramide wieder. Ganz unten am Fuß der Pyramide werden wir erstmal so lange von Bolzen beschossen bis wir verstanden haben was diese Leute von uns wollen. Es sind komisch aussehende Gnome, womit ich meine dass sie relativ dunkel bzw. grau aussehen, und sie unterlassen ihre Schießerei nicht bis Feris ohnmächtig und Halcyon weg ist. Sie verkaufen uns blau glühende Pilze als Leuchten und erzählen uns ein paar wissenswerte Dinge über das Finsterreich, zum Beispiel wohin unsere Beute hingegangen ist. Dann lassen sie uns mit Delinquenten-Feris alleine, der es sich sofort zur Aufgabe macht, mir auf die Nerven zu gehen.

Der Weg führt uns durch einen Stalagmitenwald, in dem wir Skelette finden. Eine Inschrift an der Wand gibt Warnung vor gefährlichem Rotschimmel, die Tallis zum Glück umgehen kann. Wir treffen komische Wesen, die zum Mischvolk gehören. Überraschenderweise sind die echt nett. Leider schaffen wir es nicht, mit ihnen ins Geschäft zu kommen, da sie als Bezahlung gerne einen Erben von mir hätten. Leider, bzw. vielleicht auch zum Glück ist meine Gebärmutter bereits für makellosen hermeanischen Nachwuchs reserviert.

Auf weiterem Weg werden wir plötzlich von einem kleinen Wesen mit spitzen Ohren und spitzen Zähnen überfallen. Talis und Feris setzen ihm zu bis er um Gnade winselt, vor allem Delinquenten-Feris Erdelementare ziehen ihn lang und kneten ihn bis er keine Lust mehr hat zu lügen. Er erzählt uns dass er von der Bleichen Königin von der Feste Draconis geschickt worden ist, doch es ist nicht ganz klar ob er nicht trotz seiner Schmerzen lügt. Jedenfalls flüchtet er bevor Delinquenten-Feris ihm den Garaus machen kann, doch nicht bevor er uns erzählt hat dass die Leute die wir jagen in der Festung der Bleichen Königin gefangen sind. Das entscheidet unser weiteres Vorgehen und unser nächstes Ziel. Nachdem wir nicht weiterkommen und die Feste alleine nicht finden, lässt sich Delinquenten-Feris endlich herbei, Halcyon wieder zu beschwören.

Die Festung Draconis ist von einem Graben umgeben. Nach einigem Nachdenken beschließen wir dass Halcyon vielleicht der Geeignetste wäre, um ins Schloss einzudringen und eines der Boote für den Rest von uns herbeizuschaffen. Sobald wir im Schloss sind, finden wir den Raum im Keller wo die drei Halunken gefangen gehalten werden, und bekämpfen ihre Wächter, die uns erst einmal in Dunkelheit einhüllen. Die drei Gefangenen stellen sich als eine Magierin heraus, ein osirianischer Krimineller und ein großer blonder Nordländer. Prinzipiell habe ich ja eine kleine Schwäche für große blonde Männer, aber dieser war von Trauer um seine verlorene Liebe etwas zerknickt – ich habe keine Zeit für depressive Männer. Jammerschade eigentlich.

Die drei erzählen dass sie den Schwarzen Pharao erst erwecken müssen, um ihn anschließend mit einem besonderen Dolch zu töten, um ihn endgültig zu verbannen. Den Dolch hat sich natürlich die Bleiche Königin eingesteckt. Skorina und Halcyon schleichen durchs Schloss zur Kammer der Königin und holen den Dolch. Dabei findet Skorina heraus, dass die Bleiche Königin ein Gemälde von Talis hat. Ich frage mich ob das in irgendeinem Zusammenhang mit dem Gerüchten steht, dass Talis Lichtbringer eigentlich Todbringer ist.

Mit dem Dolch in unserem Besitz schleichen wir uns wieder aus der Feste Draconis heraus, ohne die Aufmerksamkeit der Bleichen Königin oder die ihrer Wachen erregt zu haben, und gelangen nach einer Weile zur Grabstätte des Schwarzen Pharao. In der Grabkammer geht hinter uns die Tür zu, und wir sind gefangen. Wir durchsuchen die Kammer, und plötzlich verletzt der große Nordmann Talis, woraufhin Talis zurückschlägt, woraufhin dann die Magierin auf Viz losgeht um ihn dazu zu bringen, ihren Freund in Ruhe zu lassen. Erst als Talis mich angreift weil er glaubt, ich wäre die Magierin, kommen wir darauf dass etwas nicht in Ordnung ist. Und dann schickt Feris plötzlich Halcyon weg und lacht diabolisch, während aus der Leiche auf dem Podest ein fliegendes Hirn mit Tentakeln aufsteigt. Wir hören telepathisches Lachen – es scheint sich über uns und unsere geistige Schwäche zu amüsieren. Es fällt mir brennend ein, dass Delinquenten-Feris im Besitz der Portal-Schriftrolle ist, die unseren einzigen Ausgang aus den Finsterlanden ist. Wir werden wohl kämpfen müssen…

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