as I scan this wasted land

die Wüste brennt, aber das haben wir gleich

Bei der Ankunft in der Oase begrüßte uns ein großes Monster, dessen wir uns jedoch sehr schnell entledigen konnten. Die Bevölkerung jubelte uns zu, nur zwei Leute schienen enttäuscht über unseren Sieg: Rhodos, der Chef des Stammes, und seine Seherin, Rika.

Es sind einige andere Stämme zu Besuch in der Oase; sie wurden zur Hochzeit des Stammesprinzen eingeladen. Talis wird direkt von einigen arm aussehenden Leuten zum Trinken eingeladen – sie bestehen darauf, seinen Kompositbogen zu betatschen, und Talis besteht darauf, ihnen beizubringen wie man Pfeile und Bögen macht. Unterdessen meint Zia, die Anführerin eines Kriegerstammes zu Feris, Halcyon soll bloß keinen angreifen und überdies sollte Talis Taud (dem Stammesanführer der Leute die ihn zum Trinken eingeladen haben) bloß nicht vertrauen, weil die Leute Diebe sind. Talis versucht daraufhin krampfhaft, Talis „heimlich“ vor seinen neuen Freunden zu warnen.

Abends nehmen wir auf Einladung von Prinzessin Xara am Fest teil, was ihrem Schwiegervater in Spe nicht unbedingt gefällt. Marra und Skorina lernen Bashik kennen und versuchen sich mit ihm zu unterhalten. Bashik ist der ältere Sohn des Stammesanführers, der aber – wohl aufgrund seiner Narben und des kaputten Beins – nicht als stark genug angesehen wird, um seinem Vater zu folgen. Deshalb kriegt er auch nicht die vornehme Braut und die große Hochzeit. Dies, und wohl auch das Leben im allgemeinen, scheinen ihn zu verärgern. Der perfekte Gesprächspartner für unsere Zwerginnen also. Außer der Stammesangehörigen sind noch drei weitere Leute zugegen, die zu keinem der Stämme gehören: den Hofbeamten des Pharao Maldik, seinen ausländischen Diener Frankus und Avier den Einsiedler. Letzterer ist Abedar-Kleriker und wird wohl die Trauung durchführen.

Mitten im geselligen Durcheinander kommt auch noch der Stamm der El-Ashib zur Feier, angeführt von Faraj. Wie wir uns erinnern, waren es diese Banditen, die uns die Prinzessin vor ein paar Tagen unter der Nase weg entführt haben. Nun sind sie als Gäste da und tun so als ob nichts passiert wäre. Immerhin haben wir kurzzeitig das Vergnügen, Faraj unter Marra zerquetscht zu sehen, da er sich irrtümlich auf ihren Platz gesetzt hat und sie auf ihrem Platz besteht. Faraj scheint auch noch etwas über sein Hochzeitsgeschenk zu sagen das in Marra den Verdacht weckt, das Geschenk wäre vergiftet. Sie ist entschlossen, am nächsten Tag das Geschenk zu untersuchen. So geht der Abend weiter, es gibt Unterhaltung und irgendwann werden der Professor und ich von Maldik dem Hofbeamten für den kommenden Tag zu Mittagessen eingeladen.

Morgens verbiete ich Talis und Feris, irgendwelche Frauen anzufassen. Die beiden haben den unglücklichen kleinen Fetisch, vergebene Frauen – verheiratet, verlobt, in einer Beziehung – unwiderstehlich zu finden, und in unserer Lage wäre es einfach nicht gut, wenn einer unserer Elfen mit heruntergelassenen Hosen gefunden wird. Danach leuchten der Professor und ich auf Marras Bitte hin mit Magie Farajs Zelt aus, ohne magische Gegenstände oder Gifte zu finden. Der Professor entdeckt einen eingestürzten Abedar-Schrein und Marra und Skorina beschließen, mit dem Abedar-Kleriker Avier darüber zu sprechen und machen sich auf zu seiner Höhle.

Das Mittagessen bei Maldik verläuft harmonisch bis der Professor sich seiner erbarmt – Maldik hatte relativ penetrant versucht, ihn loszuwerden – also lässt sich der Professor von Frankus in die Bibliothek bringen, in der er sein interessantes magisches Buch findet, das er gerne mitgehen lassen würde, es jedoch temporär nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Unterdessen bittet Maldik mich um meine Hand, was ich leider ablehnen muss, weil ich bereits mit Talis verheiratet bin. Darf nicht vergessen, es auch Talis mitzuteilen. Und als ich das Haus des Hofbeamten verlasse, der nach meiner Ablehnung Migräne verspürt – ich hätte sie ihm wegmachen können, aber ich bin nicht gemein – werde ich von einem beschworenen Feuerelementar überfallen. Das Vieh ist gemein, aber ich schaffe es, es wieder zu verbannen und laufe ins Lager zurück, wo mehrere Feuersäulen auf weitere Feuerelementare hindeuten.

Marra und Skorina sind unterdessen bei Avier und entdecken dass er Menschenmassen nicht mag. Komisch für einen Abedar-Kleriker. Sein Schrein ist vor zwei Wochen eingestürzt und seitdem wohnt er in der Höhle, was ihm ganz gut zu passen scheint. Auf dem Rückweg ins Lager werden sie ebenfalls von Feuerelementaren überfallen, können sie aber besiegen. Feris wird tatsächlich mit heruntergelassener Hose erwischt, er ist gerade dabei, sich mit einem Mädchen zu vergnügen, als er überfallen wird. Zu seinem Glück hat er einen guten Aufpasser, und Halcyon ist rechtzeitig zur Stelle, um Feris aus dem brennenden Zelt zu retten, nachdem er den Feuerelementar zerstört hat. Der Professor spielt Versteckspiele mit seinem Angreifer und schafft es schließlich, ihn so lange hinzuhalten und zu überlisten, bis der Elementar in der Luft verpufft, als der Zauber der ihn beschworen hatte abläuft und er sich – mitsamt des interessanten Buchs – aus dem Staub macht. Der einzige der kein Glück hat ist Talis. Er wird von einem besonders großen Feind angegriffen und schafft es nicht ihn totzukriegen, bevor der Elementar ihn zu Tode verbrannt hat. Als wir ankommen um ihn zu retten, ist bloß der letzte Lebensfunke noch in ihm vorhanden. Zum Glück glauben die Götter an mich, und so bin ich imstande, ihn wieder ins Diesseits zu holen. Schon verdächtig wenn jemand stirbt, direkt nachdem ich behauptet hatte ich wäre mit ihm verheiratet. Vielleicht hat er einfach den Lebenswillen verloren?

Häuptling Faraj wird von allen möglichen Leuten beschuldigt, den Angriff verübt zu haben; die Anschuldigung nimmt er stoisch entgegen. Der Professor findet einen ruhigen Ort an dem er sein Buch endlich durchlesen kann. Das Buch beschreibt den Weg nach Bralisar. Der ruhige Ort den der Professor sich gesucht hat ist aber auch die Szene einer Beschwörung – hier wurden die Feuerelementare gerufen um uns anzugreifen. Auf dem Boden finden sich rote Federn, und später am Abend sehen wir, dass die Seherin unserer Gastgeber, Rika, einen Stab mit roten Federn besitzt…

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